Der Sohn der Braut : Presseheft

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Presseheft: Inhalt

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Besetzung, Stab und Produktionsinformation

Rafael Belvedere:

Ricardo Darín

Nino Belvedere:

Héctor Alterio

Norma Belvedere:

Norma Aleandro

Juan Carlos:

Eduardo Blanco

Naty:

Natalie Verbeke

Vicky:

Gimena Nóbile

Sandra:

Claudia Fontán

Nacho:

David Masajnik

Francesco:

Atilio Pozzobón

Daniel:

Salo Pasik

 

Regie:

Juan José Campanella

Regie-Assistenz:

Fabiana Tiscornia

Kamera:

Daniel Shulman

Schnitt:

Camilo Antolini

Musik:

Angel Illaramendi

Ton:

José Luis Díaz Ouzande

Tonschnitt:

Carlos Abbate

Kostüme:

Cecilia Monti

Frisuren:

Osvaldo Esperón

Maske:

Marisa Amenta

Casting:

Walter Rippel
Valeria Pivato

Künstlerische Leitung:

Mercedes Alfonsín

Herstellungsleitung:

Paula Zyngierman

Hauptproduzent:

Adrián Suar

Produzenten:

Fernando Blanco
Pablo Bossi
Jorge Estrada Mora
Gerardo Herrero
Mariela Besuievdsky

Co-Produzent:

Naya Films

Ausführender Produzent:

Juan Pablo Galli

Produktionsdesign:

Juan Vera

 

Land:

Argentinien / Spanien

Jahr:

2001

Bildträger/Projektion:

35mm

Farbe:

Farbe

Ton:

Dolby Digital

Bildformat:

1 : 1,85

Drehort:

Buenos Aires

Länge:

123 Minuten

 


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Inhalt

Für Rafael Belvedere (Ricardo Darín) fließt das Leben irgendwie dahin. Obwohl ihm etwas Jungenhaftes, Schelmisches anhaftet, findet er keine wirkliche Beziehung zu den Dingen und Menschen um sich herum. Am liebsten zappt er sich durchs Fernsehprogramm und will eigentlich nur die Folgen seiner alten Lieblingssendung aus Kinderzeiten sehen: ZORRO.

Mit seinen 42 Jahren sieht er seinem Helden allerdings gar nicht ähnlich. Die Zeiten, in denen er sich mit schwarzem Umhang und Maske als Diego de la Vega fühlte, sind lange vorbei. Wofür er heute kämpft, hat nichts heldenhaftes: Das italienische Restaurant, das er von seinem Vater Nino (Héctor Alterio) samt Inventar und Personal übernommen hat, macht permanent Schwierigkeiten. Seine Ehe ist gescheitert, für seine Tochter Vicky (Gimena Nóbile) findet er viel zu wenig Zeit. Er hat wenig Freunde und seine jugendliche Freundin hält er emotional auf Distanz. Meistens ereilt ihn ein dringendes Telefonat aus dem Restaurant, wenn Naty (Natalia Verbeke) ihn für sich haben möchte.

Nur mit seinem Vater Nino (Héctor Alterio) verbindet ihn eine starke Beziehung. Nino Belvedere erinnert sich gerne an die alten Zeiten und ist voll zärtlicher Liebe für seine Frau Norma (Norma Aleandro), die an Alzheimer leidet und in einem Pflegeheim lebt. Rafael jedoch hat die Besuche bei der Mutter auf ein Minimum reduziert. Ihre Enttäuschung darüber, dass er sein Studium abgebrochen hat, kann er nicht überwinden.

Für seinen Vater aber ist Norma immer noch der Engel, der sein Leben in ein Paradies verwandelte, und ihr möchte er zum Geburtstag den einzigen unerfüllten Wunsch verwirklichen, dem er sich immer verweigert hat: Sie kirchlich zu heiraten. Rafael hält das für keine gute Idee.

Erst ein Herzinfarkt, mehrere Tage auf der Intensivstation und das unverhoffte Wiedersehen mit seinem Jugendfreund Juan Carlos (Eduardo Blanco), einem erfolglosen Schauspieler, der sich mit Statistenrollen begnügen muss, lassen Rafael begreifen, dass er sein Leben in die Hand nehmen und Entscheidungen fällen muss. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass es ohne Liebe, Familie und Freunde nicht geht, dass Naty die Frau seines Lebens und sein Vater kein senil romantischer Greis ist.

Nicht nur für Norma wird die Hochzeit der schönste Tag im Leben ...

Juan José Campanella ist eine wunderbare, oft turbulente Komödie gelungen, deren leise melancholische Zwischentöne uns vom Lachen zu Tränen der Rührung führen und auch uns bewusst machen, dass wir nur einmal leben. Dafür gab es 2002 eine Oscar- Nominierung.

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Zur Entstehungsgeschichte des Films

Am Anfang stand eine Figur.

Die Geschichte kam erst später. Ein Mann, der unzufrieden ist mit seinem Leben, der mehrfach gescheitert ist, seine Träume aufgegeben hat und sich nichts sehnlicher wünscht, als in Ruhe gelassen zu werden - diese Figur war für Juan José Campanella und Fernando Castets, Co- Scriptwriter von "El mismo amor, la misma lluvia" (1999) und der Fernsehshow "Culpables", fast schon zu einer fixen Idee geworden. Schließlich machten sie sich daran, die Gestalt Rafaels zu entwickeln.

Nur fehlte ihnen noch die Handlung. "Eines Tages", sagte Campanella, "erzählte mein Vater mir, er wolle meine Mutter, die an Alzheimer leidet, kirchlich heiraten. Im Gegensatz zu dem einfachen Wunsch, barg die Verwirklichung einige Schwierigkeiten und das bildete den Kernpunkt unseres Drehbuchs, und davon ausgehend entwickelten wir die anderen Figuren und Situationen."

Wichtig war, dass die Darsteller einen Sinn für Humor hatten und sich in die ganz besondere Stimmung der Geschichte einfühlen konnten. So kam es zur Wahl von Ricardo Darín, Héctor Alterio, Norma Aleandro und Eduardo Blanco. Die anderen Rollen wurden nach langen Castingsessions besetzt.

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Die Dreharbeiten

Die Dreharbeiten begannen am 19. März in Buenos Aires im Viertel San Telmo und dauerten acht Wochen. Wichtigster Schauplatz ist das Familienrestaurant, das Rafael (Ricardo Darín) leitet. Als Drehort wurde der Club Montañes gewählt, der umfassend umgebaut werden musste, um den Anforderungen des Films zu entsprechen. Weitere Drehorte waren das Sheraton Hotel, die Straßen von San Isidro und Las Cañates - wo eine Regenszene gefilmt wurde -, das Hospital Fernández, das Hospital Houssay de Vicente López, die Kirche Guadalupe und ein Altenheim. Ein Detail, das nicht verschwiegen werden sollte: Juan José Campanella schlüpfte in einen Arztkittel, um in seinem Film eine kleine Rolle zu übernehmen.

Ein besonderer Tag

Für einen Tag verwandelte sich der Club Morán im Viertel Agronomia in den Drehort für einen Film im Film, in dem Juan Carlos (Eduardo Blanco) als Statist mitwirkt. In der Szene besucht Rafael (Ricardo Darín) seinen alten Freund am Set. Während Didi (Adrián Suar), der Regisseur des Films, den nevösen Alfredo Alcón zu beschwichtigen versucht, der ständig seinen Text durcheinanderbringt, will Juan Carlos seinem Freund Rafael ein Geheimnis anvertrauen, das ihn belastet.

Die Idee zu dieser Szene entstand während der Dreharbeiten von "El mismo amor, la misma lluvia", als Ricardo Darín und Eduardo Blanco zwei Statisten darstellten, die sich in den Vordergrund des Films zu drängen versuchten. Ausgehend von dieser Erfahrung beschlossen Juan José Campanella und Fernando Castets, die Gestalt Juan Carlos‚ zu schaffen und seine Geschichte in "El Hijo de la Novia" zu erzählen. Doch, wie Campanella sagte, wäre diese Szene sinnlos gewesen, wenn sie nicht von einem der größten Schauspieler Argentiniens gespielt würde. "Alfredo Alcón stand schon beim Schreiben fest. Er war großartig und willigte ein, den Part zu übernehmen, der im Grunde mit den Allüren spielt, die man bei einem Star erwartet. Aus demselben Grund konnte nur Adrián Suar den Regisseur spielen. Die beiden sind ungemein einflussreiche Persönlichkeiten aus verschiedenen Generationen und stehen im Kontrast zu der Situation, die Daríns und Blancos Figuren gerade erleben."

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Juan José Campanella (Regie und Co-Autor)

Bevor Juan José Campanella in die USA übersiedelte, wo er an der University of New York ein Film- und Fernsehstudium absolvierte, schrieb und produzierte er die Theaterkomödie "Off-Corrientes" und verfasste das Script für die Fernsehkomödie "Fuera de Broma".

Sein Abschlussfilm "El Contorsionista" wurde vom Filmfestival der Universität 1988 zum besten Science-Fiction-Film gewählt; zudem erhielt Campanella einen Preis für die Regie. Ein Jahr später wurde ihm für denselben Film der Sonderpreis der Kritik beim Festival in Clermont-Ferrand zuerkannt.

1991 drehte Campanella "The Boy Who Cried Bitch" (Zur Hölle, Mrs. Love!), der zu großen internationalen Filmfestivals eingeladen und in Italien und Spanien mit Preisen ausgezeichnet wurde. Für die HBO-Serie "Life Stories" machte er unter anderem die Folgen "Public Law 106", "Dead Drunk" und "No Visible Bruises". Er wurde mehrfach für einen Emmy für beste Regie nominiert und zweimal ausgezeichnet, 1995 für "A Child Betrayed" (eine der Folgen von "Life Stories") und 1997 für "Someone had to be Benny", eine Sondersendung von HBO. Für diesen Sender arbeitete er auch als kreativer und visueller Berater an drei Dokumentationen, die mit dem Oscar ausgezeichnet wurden: "America Undercover".

Zwischen 1995 und 1998 schrieb er den Film "Ni el tiro del final" mit Aitana Sánchez Gijón, bei dem er auch Regie führte; Regie führte er zudem bei der Serie "Remember WENN", bei der Sondersendung "Stand-Up" für CBS und beim Auftaktfilm von "Paramour" für AMC.

1999 kehrte er für die Dreharbeiten von "El mismo amor, las misma lluvia" nach Buenos Aires zurück. Der Film, für den er auch das Script geschrieben hatte, erhielt den Cóndor de Plata-Preis, den Premio Jóven des Filmfestivals in Valladolid und den Publikumspreis des Filmfests in Oslo. Seitdem arbeitet Campanella sowohl in Argentinien als auch in den USA. Er drehte Serien für Comedy Central wie z.B. "Strangers With Candy" und "Upright Citizens Brigade" sowie die Sondersendung "Law and Order", eine Prime-Time- Fernsehshow für den amerikanischen Sender NBC. Gegenwärtig verfasst er gemeinsam mit Fernando Castets Drehbücher für die Fernsehshow "Culpables".

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Fernando Castets (Drehbuch)

Fernando Castets letztes Drehbuch war "El mismo amor, las misma lluvia", das er zusammen mit Juan José Campanella verfasste. Davor hatten die beiden bereits mehrere andere Projekte gemeinsam verwirklicht, etwa 1981 Script, Produktion und Regie von "Victoria 392". Zwischen 1982 und 1984 schrieben und produzierten sie gemeinsam das Stück "Off-Corrientes" und 1985 "Como en las películas". 1986 arbeitete Castets als Co-Scriptwriter an "Maldonado", eine 22 Folgen umfassende Serie für Vicente Díaz Amo Producciones, und an "La inundación", einer 4-teiligen Serie für das Teatro Municipal General San Martín.

Zwischen 1989 und 1996 war er freiberuflich als ausführender Produzent für "Tango" verantwortlich, eine 16-mm-Dokumentation, die im amerikanischen Sender Channel 5 in Boston ausgestrahlt wurde. 1994 führte er Regie bei dem Kurzfilm "El cine en Argentina", der im Rahmen des Konferenzzyklus der Universidad Nacional in Puerto Rico gezeigt wurde.

Zwei Jahre später drehte er den Kurzfilm "Un barrio como debe ser". 1999 war er beratender Scriptwriter bei "Nueve reinas". Erwähnenswert unter den Preisen, mit denen er ausgezeichnet wurde, sind insbesondere diejenigen für "El mismo amor, las misma lluvia": Bestes Originaldrehbuch von der Asociación de Cronistas Cinematográficos de Argentina (Cóndor de Plata 99).

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Die Darsteller

Ricardo Darín (Rafael Belvedere)

Nach dem ungemein erfolgreichen Spielfilm "El mismo amor, la misma lluvia" arbeitete Ricardo Darín hier wieder mit Juan José Campanella zusammen. Zu Beginn seiner Karriere war er in Fernsehsendungen von Alberto Migré zu sehen.

Später spielte er mit Andrea del Boca in "Estrellita mía" mit und erhielt herausragende Kritiken für seine Rollen in "Nosotros y los miedos" und "Compromiso". Ende der 90er Jahre wirkte er zusammen mit Luis Brandoni in der erfolgreichen Komödie "Mi Cuñado" für den Sender TELEFE mit. 1999 war er mit der spanischen Schauspielerin Angela Molina in der Serie "La mujer del Presidente" zu sehen. Im Kino, seiner zweiten großen Liebe, gab er sein Debüt in Adolfo Aristarains "La carpa del amor". Später folgten "Perdido por perdido" von Alberto Lecchi, "La rabona" von Mario David, "Revancha de un amigo" von Anibal Di Salvo und die spanische Co-Produktion "El faro", bei der Eduardo Mignona Regie führte.

Für Campanellas "El mismo amor, la misma lluvia" erhielt er den Preis Cóndor del Plata als bester dramatischer Schauspieler. Ein Jahr später wurde er für seine Arbeit in dem vielfach preisgekrönten "Nueve reinas" von Fabián Bielinsky von der Kritik hoch gelobt. Gegenwärtig ist er als Hauptdarsteller in Eduardo Mignonas "La fuga" zu sehen. Auf der Theaterbühne trat er unter anderem in "Extraña pareja", "Sugar", "Necesito un tenor" und "Algo en común" auf; für dieses Stück erhielt er 1996 den Ace-Preis als bester dramatischer Schauspieler des Jahres, 1997 den Premio Estrella de Mar.

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Héctor Alterio (Nino Belvedere)

Héctor Alterios Laufbahn begann vor über fünfzig Jahren in dem Stück "Cómo suicidarse en primavera" (1948) von Alejandro Casona.

Unter den insgesamt 47 Theaterstücken, in denen er auf die Bühne trat, seien als wichtigste "Cándida", "El Alquimista", "Bajo fondo" und "El canto del cisne" genannt. Hauptrollen spielte er auch in "Los indios estaban cabreros", "Lady Godiva" und "El enemigo del pueblo" ("Ein Volksfeind"); für diese Arbeit erhielt er u.a. den Preis der Asociación de Críticos Teatrales als bester Schauspieler. Insbesondere in Spanien, wo er zur Zeit lebt, konnte er große Erfolge feiern. So war er in Stücken zu sehen wie Menhoffs "El búho y la gatita", M. Ghelderodes "El escorial" und A.G. Arcos‚ "Los gatos", für das er von der Asociatión Independiente de Teatro de Alicante ausgezeichnet wurde. Seinem ersten Auftritt vor der Filmkamera 1965 in "Todo sol es amargo" von Alfredo Mathe folgten zahlreiche weitere; zu den wichtigsten Filmen gehören "Don Segundo Sombra" von Manuel Antín, "El santo de la espada" und "Los siete locos" von Leopoldo Torre Nilsson, "La Patagonia rebelde" ("Aufstand in Patagonien") von Héctor Olivera und der preisgekrönte "La tregua" ("Der Waffenstillstand") von Segio Renán.

Er wirkt sowohl in spanischen als auch in argentinischen Filmen mit. Später war er in "Camila" ("Camila - Das Mädchen und der Priester") von María Luisa Bemberg zu sehen, trat zusammen mit Norma Aleandro in Luis Puenzos - 1984 mit einem Oscar ausgezeichneten - "La historia oficial" ("Die Verschwundenen") vor die Kamera und spielte u.a. mit bei "Tango feroz" "Caballos salvajes", "Cenizas del paraíso" und "Plata Quemada", alle unter der Regie von Marcelo Piñeyro.

In Spanien erhielt Alterio u.a. den Preis als bester Darsteller beim Filmfest von San Sebastián, den Premio San Jorge und den Premio Maratón für den Film "A un dios desconocido" ("Vierzig Jahre nach Granada"). Die New York Critics Association zeichnete ihn aus für "El mirón" (1982) und "El nido") (1983), das Festival Internacional del Nuevo Cine Latinoamericano de La Habana in Kuba ehrte ihn 1996 für sein Lebenswerk.

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Norma Aleandro (Norma Belvedere)

Gemeinsam mit Héctor Alterio spielte sie das denkwürdige Paar in "La historia oficial" ("Die Verschwundenen"), der 1984 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Aleandros Filmkarriere ist ebenso umfassend wie bemerkenswert. Nach ersten Anfängen in Filmen von Leopoldo Torre Nilsson wie "La tierra en armas" und "Los siete locos" (ebenfalls mit Alterio) folgten "La fiaca" von Fernando Ayala und "La tregua" ("Der Waffenstillstand"), wiederum mit Alterio. Auch bei folgenden Filmen wirkte sie mit: "Las tumbas" von Javier Toree, "Sol de otoño" von Eduardo Mignona, "Gaby" von L. Mandoki, "El faro" von Eduardo Mignona (an dem auch Ricardo Darín mitwirkte) sowie "Una noche con Sabrina Love" von Alejandro Agresti.

Auch auf zahlreiche Bühnenauftritte kann sie verweisen, etwa in "Master Class" ("Meisterklasse") von T. McNally, "Escenas de la vida conyugal" ("Szenen einer Ehe") von Ingmar Bergman, "La señorita de Tacna" von Vargas Llosa, "Don Gil de las calzas verdes" ("Don Gil von den grünen Hosen") von Tirso de Molina und "El altar de las maravillas" von Cervantes.

Gegenwärtig steht Norma Aleandro gemeinsam mit Jorge Marrale in "Historia de un bebé" auf der Bühne. Allerdings hat sie auch selbst Theaterregie geführt, etwa bei den Stücken "La venganza de Don Mendo", "Medea", "Lo qui vio el mayordomo" ("Was der Butler sah"), "Cyrano de Bergerac" und "El prisonero de la 2da Avenida" (ein Stück, das noch läuft). Für das Kino schrieb sie "Los herederos" ("Der Erbstreit") und für das Theater "Los chicos quieren entrar"; darüber hinaus verfasste sie Bücher wie "Poemas y cuentos de Atenazor" (1986) und "El diario intimo" (1993).

Zu den zahlreichen Preisen, mit denen Norma Aleandro bislang ausgezeichnet wurde, sind die bedeutendsten diejenigen, die sie für "La historia oficial" erhielt: beste Darstellerin beim Filmfestival in Cannes, den Golden Globe, den Preis beim Festival de Cartagena und den italienischen Davide di Donatello. Darüber hinaus wurde sie für ihrer Rolle in "Gaby" für einen Academy Award als beste Hauptdarstellerin nominiert. Sie wurde mit dem Molière-Preis als beste Darstellerin ausgezeichnet. Aber damit nicht genug, sie wurde auch vom Honorable Concejo Deliberante de la Ciudad de Buenos Aires zur Ehrenbürgerin der Stadt ernannt und vom Secretaría de Cultura del Gobierno de la Ciudad de Buenos Aires zum Magister der Kunst.

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Natalia Verbeke (Naty)

Nach einer vielseitigen Karriere - vier Jahre an der Real Escuela Superior de Arte Dramático in Madrid, 14 Jahre Ballett, Kurse für professionelle Tänzer und Flamenco- Tanz - stand Natalia Verbeke in "El hijo de la Novia" nun erstmals in Argentinien vor der Kamera.

1997 spielte sie einen Part in dem Film "Un buen novio" von Jesús Delgado und 1998 in "Carretera y manta" von Alfonos Arandia und "Nadie conoce a nadie" ("Bruderschaft des Todes") von Mateo Gil. 1999 wirkte sie in "Kasbah" von Mariano Barroso mit und im folgenden Jahr in "Life: a user's manual" von Joel Hopkins.

Unvergesslich ist ihr Auftritt in der Bühnenaufführung von "A midsummer night's dreamis ("Ein Sommernachtstraum") unter der Regie von Lawrence Till.

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Eduardo Blanco (Juan)

Nach anfänglichen Bühnenrollen begann Eduardo Blanco aufgrund seiner Vielseitigkeit eine Karriere als Film- und Fernsehdarsteller. Auf ausdrücklichen Wunsch Norma Aleandros hin wirkte er bei "Cyrano de Bergerac" mit. Darüber hinaus war er zu sehen in "Tamara", "Sueño de una noche de verano" ("Ein Sommernachtstraum"), "Macbeth" und "Segundas partes sí son buenas".

Besonders erwähnenswert ist seine Mitwirkung bei "Off-Corrientes" und "Planta Baja" von Juan José Campanella und Fernando Castets. Im Kinobereich arbeitete er, ebenfalls unter Campanella, bei "El mismo amor, la misma lluvia" mit, wofür er mit dem Cóndor de Plata ausgezeichnet wurde; die Zeitung Clarín ernannte ihn dafür zur "Filmentdeckung des Jahres".Auch im Fernsehen war er mehrfach zu sehen, etwa in "Primicias", "El Hombre", "Dos al toque", "Estrellita mia" gemeinsam mit Ricardo Darín, "Ruggero", "La viuda blanca" und "Cachila".

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Die Produzenten

Pol-ka Producciones

Pol-ka ist die bedeutendste unabhängige audiovisuelle Produktionsfirma Argentiniens. Sie produziert wöchentlich elf Stunden Unterhaltungsfilme, die im angesehenen Sender Canal 13 zur Prime-Time ausgestrahlt werden. Zu den erfolgreichsten Produktionen von Pol-ka gehören "Poliladron, una historia de amor", "Verdad-Consecuencia", "Vulnerables", "Gasoleros", "Campeones", "El sodero de mi vida" und "Culpables", die z.T. auch ins Ausland verkauft wurden. Seit 1997 produziert die Firma überdies Spielfilme, als erstes "Comodines" ("Mob-Cops - Unerbittlich, unbestechlich") mit Carlos Calvo und Adrián Suar in den Hauptrollen, den mehr als 1.350.000 Zuschauer sahen. Es folgten die Groteske "Cohen Vs. Rosi" und die romantische Komödie "Alma Mia". Im vergangenen Jahr produzierte die Firma die Komödie "Apariencias". Die Zuschauerzahlen bei jedem Film beliefen sich auf durchschnittlich 900.000.

Offizielle Website: www.pol-ka.com.ar

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Patagonik

Die unabhängige Firma, die sich aus Artear, Buena Vista Internacional, Telefónica Media und Pablo Bossi zusammensetzt, arbeitet seit Juli 1995 im audiovisuellen Bereich. In ihren Verantwortungsbereich fielen Produktion und ausführende Produktion in Argentinien von Alan Parkers "Evita" sowie für das Video "Love Don't Live Here Anymore" von Madonna. Bei den Filmen "Sus ojos se cerraron" mit Dario Grandinetti und Aitana Sánchez Gijón sowie "Cenizas del paraiso" von Marcelo Piñeyro übernahm die Firma die Co-Produktion sowie die ausführende Produktion, bei "Cohen vs. Rosi", "Cóndor Crux", "Una noche con Sabrina Love", "Apariencias" und "Almejas & Mejillones" Produktion und Co-Produktion. Der größte Erfolg war jedoch zweifellos "Nueva reinas" von Fabián Bielinsky, der alle Zuschauerrekorde brach und bei der jüngsten Verleihung von Cóndor de Plata die wichtigsten Preise erhielt.

Offizielle Website: www.patagonik.com.ar

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Jempsa

Seit der Gründung 1987 hat JEMPSA 17 Filme produziert, bei denen es sich vorwiegend um Co-Produktionen mit anderen Ländern - u.a. den USA - handelt. Die Dreharbeiten fanden in den unterschiedlichsten Ländern statt, etwa in der Tschechoslowakei, Ex-Jugoslawien, England und den USA, und die Filme liefen bei mehreren internationalen Festivals. JEMPSA ist die erste argentinische Firma, die Co-Produktionen mit zwei der größten amerikanischen Studios macht, nämlich Columbia und Warner Bros. Die neusten Filme sind "El mismo amor, la misma lluvia", eine Co-Produktion mit Warner Bros. unter der Regie von Juan José Campanella, "El mundo contra mi" von Beda Docampo Feijoo und "Ni el tiro del final" von Juan José Campanella, ebenfalls co-produziert mit Columbia Pictures. Bei Produktionen von JEMPSA spielten erstklassige Schauspieler mit, unter anderem Sam Neil, Tim Roth, Liv Ullman, Imanol Arias, Ana Belén, Aitana Sánchez Gijón, Terence Stamp, Dominique Sanda, Ricardo Darín, Luis Brandoni und Sergio Renán.

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Tornasol

TORNASOL FILMS mit Sitz in Madrid wurde 1987 von Gerardo Herrero und Javier López Blanco gegründet. Seitdem war die Firma für über vierzig Spielfilme und mehrere Fernsehdokumentationen verantwortlich und übernahm die Produktion für Regisseure wie Adolfo Aristarain (Argentinien), Francisco Lombardi (Peru), Manoel de Oliveira (Portugal), Tomás Gutiérrez Alea und Juan Carlos Tabío (Kuba), Bigas Luna (Spanien), Arturo Ripstein (Mexiko) und Ken Loach (Großbritannien). Darüber hinaus ist TORNASOL Mitbesitzer von über 86 Kinohäusern in Spanien.

Offizielle Website: www.tornasol-films.com





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