Glückliche Fügung: Presseheft

 
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Ein Film von Isabelle Stever

Deutschland 2010

KINOSTART: 20.01.2011
Laufzeit: 90 Minuten, Format: HDV 24 fps, Ton: Dolby Digital 5.1

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel.: 089-489 530 51
Fax: 089-489 530 56
info@movienetfilm.de

Pressekontakt:
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Schillerstr. 94
10625 Berlin
Tel.: 030-3150 6868
Fax: 030-3150 6858
office@zoommedienfabrik.de
www.zoommedienfabrik.de

 

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Stab

Regie
  Isabelle Stever
Buch
  Isabelle Stever
  Anke Stelling
Kamera
  Bernhard Keller
Szenenbild
  Beatrice Schulze
Kostümbild
  Annette Guther
Maske
  Lilli Müller
Ton
  Bernd von Bassewitz
Montage
  Bettina Böhler
Sound Design
  Frank Kruse
Mischung
  Martin Steyer
Musik
  Yoyo Röhm
  Jupiter Moll
  Louis Marioth
Produktionsleitung
  Martin Cichy
Redaktion arte
  Doris Hepp
  Barbara Häbe
Redaktion ZDF
  Lucas Schmidt


Besetzung
 
Simone
  Annika Kuhl
Hannes
  Stefan Rudolf
Herbert
  Arno Frisch
Susa
  Maria Simon
Helmut
  Juan Carlos Lopez
Gynäkologe
  Hanns Zischler

GLÜCKLICHE FÜGUNG ist eine moneypenny filmproduktion in Koproduktion mit ZDF - Zweites Deutsches Fernsehen in Zusammenarbeit mit ARTE, gefördert vom DFFF – Deutscher Filmförderfonds und der FFA – Filmförderungsanstalt.

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Inhalt

Simone, 37 Jahre alt, geht in der Sylvesternacht alleine aus. Am Neujahrsmorgen wacht sie neben einem fremden Mann in dessen Auto auf. Ein paar Wochen später erfährt sie, dass sie schwanger ist. Als sie dem gut aussehenden Hannes durch Zufall wieder begegnet, freut sich dieser wider Erwarten über die Schwangerschaft und möchte sogleich mit Simone leben. Könnte so das Glück aussehen? Während Hannes als Palliativhelfer im Krankenhaus arbeitet und liebevoll Sterbenden in den Tod hilft, renoviert Simone das gemeinsame Häuschen. Die reizende Nachbarin schürt ihre Eifersucht, eine Bedrohung ihrer Idylle. Je größer Simones Kinderbauch wächst, je allgegenwärtiger Hannes Zuversicht und Integrität das gemeinsame Nest wärmt und Simone zweifelt, desto beklemmender offenbart sich beider kleines, gezimmertes Gefängnis.

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Regie Isabelle Stever

Isabelle Stever wurde 1963 in München geboren. Seit 1984 lebt sie in Berlin. Regelmäßige Mitarbeit an Kino- und Fernsehfilmen sowie
Kunstausstellungen. Mathematikstudium an der Technischen Universität Berlin, Diplom 1994 und Beginn des Regiestudiums an der Deutschen Film und Fernsehakademie Berlin.
Isabelle Stevers Abschlussfilm ERSTE EHE wird 2002 u.a. mit dem Regie-Nachwuchspreis First Steps als bester Spielfilm ausgezeichnet. 2005
folgt GISELA (mit Stefan Rudolf), der auf dem Internationalen Filmfestival Locarno uraufgeführt und u.a. mit dem österreichischen Crossing Europe ausgezeichnet wurde. Gemeinsam mit 12 anderen Regisseuren verwirklicht Isabelle Stever das Filmprojekt DEUTSCHLAND 09, das im Wettbewerb der Berlinale gezeigt wird.

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Regiekommentar

Mein filmisches Ziel war es, Simones Perspektive so konsequent einzunehmen, dass ihr Horror, der scheinbar aus dem Nichts kommt, für den
Zuschauer erlebbar wird. Um atmosphärisch zu untermalen, dass die beständige Möglichkeit des Umbruchs und der Auflösung besteht, sind die Orte in diesem Film oftmals im Umbau, werden renoviert oder sind absichtlich nicht homogen gestaltet. Simones zerdrückte, zusammengewürfelte Kleidung, die auf einen gesellschaftlichen Außenseiter schließen lässt, ihre improvisierte Frisur und ihre Nervosität lassen uns ihre emotionale Unberechenbarkeit spürbar nachempfinden. Die offene Quadrage der Bildgestaltung im Cinemascope-Format und die Auslassungen und Ellipsen der Montage bewirken, dass ein projektiver Raum für Simones innere Unruhe entsteht, aus dem das Unglück hereinbrechen kann.

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