Hubert von Goisern: Presseheft

 
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Ein Film von Marcus H. Rosenmüller

Deutschland/Österreich 2015

KINOSTART: 23.04.2015
Laufzeit: 95 Minuten

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489530-51
Fax: 089-489530-56

info@movienetfilm.de

Pressekontakt (Film):
ana radica! Presse Organisation
Lisa Taubert / Ulrike Körner
Herzog-Wilhelm-Str. 27
80331 München
Tel.: 089-23 66 120
Fax: 089-23 66 12 20
lisataubert@ana-radica-presse.com
ulrikekoerner@ana-radica-presse.com

Pressekontakt (Musik):
BLANKO MUSIK
Hage Hein & Eva Geiger
Adlzreiterstrasse 33
80337 München
Tel.: 089-74 14 16 10
Hage.hein@blankomusik.de
Eva.geiger@blankomusik.de

 

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Stab

Regie

  Marcus H. Rosenmüller
Kamera
  Johannes Kaltenhauser
Ton
  Tom Leitl
Luftaufnahmen
 

Christian Geiselbrechtinger

  Oliver Juchem
Schnitt
  Petra Hinterberger
Schnittassistenz
  Claudia Ruggieri, Zenofilm
Tonmischung
  Michael Plöderl, blautöne
Sounddesign
  Christoph Burgstaller
Titelgrafik
  Andreas Habermaier, Synchro Film
Produktionsleitung
  Barbara Daume
  Stefan Schröder
Redaktion
  Eva Geiger
  Christian Faust, BR
    Heinrich Mils, ORF
Produktion
  Kurt Langbein
  Hage Hein
Trailerschnitt
  Arash T. Riahi
PMD
  Peter Drössler

Hubert von Goisern - Brenna tuat's schon lang ist eine Koproduktion von Langbein & Partner (AT) und Blanko Musik (DE) in Zusammenarbeit mit dem ORF (Film­-Fernsehabkommen) und dem Bayrischen Rundfunk, gefördert vom Österreichischen Filminstitut, dem Land Oberösterreich, dem Land Salzburg, dem Film-­Fernsehfonds Bayern.

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Synopsis / Pressenotiz

Seit mehr als einem Vierteljahrhundert spielt Hubert von Goisern nun auf den Bühnen Europas. Als Volksmusikerneuerer, als Nein­-Sager, als einer, der sich in keine Schublade stecken lässt. Konsequent in lustvoller Inkonsequenz. Hubert von Goisern ist sein eigener roter Faden, menschlich und musikalisch. Spätestens seit Veröffentlichung seines Erfolgsalbums "EntwederUndOder" (2011) ist Hubert von Goisern nicht nur im Kreis der Alpenrock-Fangemeinde ein fixer Begriff. Mit seinen tiefsinnigen und kritischen Texten wird er in der Mitte der Gesellschaft gehört. Seine Hits haben Kult-Status erlangt, in seiner Heimat Österreich sowie im gesamten deutschsprachigen Raum. Seine persönliche und künstlerische Entwicklung zwischen den Höhepunkten seiner Karriere hingegen ist weitgehend unbekannt. Die Frage: "Was hat Hubert von Goisern eigentlich zwischen seinen großen Erfolgen Koa Hiatamadl und Brenna tuat’s guat gemacht?" bildet den Ausgangspunkt für die Gesamtschau auf Goiserns aufregendes und singuläres Künstlerleben.

Gespräche mit dem Protagonisten und seinen Wegbegleitern bilden die Klammer zu einer Erzählung der Stationen in der Entwicklung des bemerkenswerten Künstlers. Das lebendige, zum Teil noch kaum veröffentlichte Archivmaterial zeigt den Künstler und sein Schaffen.

Marcus H. Rosenmüller (Regie) und Johannes Kaltenhauser (Kamera) ergänzten das Archivmaterial mit einfühlsamen, stimmungsvollen Interviewsequenzen und webten daraus ein Konzept, das HUBERT VON GOISERN – BRENNA TUAT’S SCHON LANG zu einem runden, besonderen und begeisternden Film macht.

Ein Dokumentarfilm, der dem Menschen Goisern ungewöhnlich nahe kommt, gleichzeitig aber auch Raum für kritische Blicke lässt. Ein Musikfilm, der Heimat und Fremde damals wie heute auf einen Nenner bringt. Das ist Kino.

HUBERT VON GOISERN – BRENNA TUAT’S SCHON LANG ist eine Produktion der Langbein & Partner Media GmbH (AT) und der Blanko Musik GmbH (D), für Kamera zeichnet Johannes Kaltenhauser, für Schnitt Petra Hinterberger verantwortlich.

Am 23. April 2015 bringt der Verleih Movienet mit HUBERT VON GOISERN – BRENNA TUAT’S SCHON LANG bereits den vierten Film von Marcus H. Rosenmüller in die Kinos, nach "Wer früher stirbt, ist länger tot" (2006), "Räuber Kneißl" (2008) und "Der Sommer der Gaukler" (2011).

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Über Hubert von Goisern

Hubert von Goisern ist umtriebig. Seit mehr als 25 Jahren erfindet und definiert er sich immer wieder neu. Zuerst als Revoluzzer der Volksmusik und Wegbereiter des vielbesungenen Alpenrock. Dann als Weltmusiker, Reisender, kulturverbindender Botschafter des Alpenraumes. Hubert von Goisern hat in seiner langen Karriere immer wieder Erwartungshaltungen durchbrochen und übertroffen. Nach dem bahnbrechenden Erfolg der Alpinkatzen, seiner ersten Formation in den frühen 90er Jahren, machte er sich auf nach Afrika und Tibet. Er drehte einen Dokumentarfilm über die Schimpansenforscherin Jane Goodall und schrieb dazu wunderbar fremd-vertraute Musik. Afrika und Dachsteinmassiv vereinten sich auf der CD "Gombe". Das heutige Tibet, die Aktionen zur Befreiung des Landes und die exotischen Klänge tibetanischer Musik trieben ihn zu leidenschaftlichem Engagement, manchmal provokativ, musikalisch immer überwältigend. "Inexil" zeigt das Zusammenspiel von alpinen und fernöstlichen Instrumenten, Liedern, Melodien, die neue Welten öffnen.

Hubert von Goisern setzte sich auf Albumproduktionen intensiv mit fremden Kulturen und seiner eigenen Herkunft auseinander – und wuchs dabei schnell über das Bild des "Hiatamadl"­-Volksmusikerneuerers hinaus. Zahlreiche CD­-Veröffentlichungen später – er hatte in der Zwischenzeit Jazz, Blues, traditionelle Volksmusik und auch Rock-­- und Popsounds auf seine eigene Weise interpretiert – fand er sich beim bisher größten Projekt seiner Karriere wieder:

Die Linz Europa Tour brachte Hubert von Goisern auf einem Schiff die Donau auf ­- und abwärts bis ins Schwarze Meer und nach Rotterdam. An Bord: Musiker aus den befahrenen Ländern, ihrerseits markante und populäre Vertreter ihrer Kultur. Keine Underdogs: Über den Landungssteg betraten die bedeutendsten, gleichzeitig populärsten Musiker und Sänger das "schwimmende Dorf", unter anderem Xavier Naidoo, Wolfgang Niedecken, Claudia Koreck, Haindling, Rambo Amadeus, Zdob si Zdub, Loredana Groza. Hubert von Goisern und seine Wurzeln wurden zur Basis eines Kreativkonvois, der so noch nirgendwo gesehen oder gehört wurde. Wieder kamen die Alpen in die Welt, und zahlreiche intensive, musikalische und kommunikative Begegnungen waren die schönste Bilanz dieser Reise. Die auch im eigenen Schaffen des Protagonisten ihren Nachklang fand, waren doch die Türen offen für Klänge aus ganz Europa, die sich wieder mischten mit dem Ursprungsgedanken der Volksmusik. Opulent, mitreißend und erstaunlich.

Danach folgte das Album "EntwederUndOder", auf dem sich ein klarer, direkter und klanglich entschlackter Hubert von Goisern seinem Publikum präsentierte. Die Single "Brenna tuat’s guat" wurde zur erfolgreichsten seiner Karriere, stand viele Wochen auf Platz eins der Charts und wurde – wie auch das Album – mehrfach mit Gold und Platin ausgezeichnet. Die meistbesuchte Tour folgte. In ganz Europa sahen um die 300.000 Menschen die "Brenna tuat’s"­-Konzerte. Hubert von Goisern wurde für seine Musik – und für sein Wirken darüber hinaus – bisher unter anderem mit vier Amadeus­-Awards ausgezeichnet und steht nun, mit über 60 Jahren, als sein eigener roter Faden in einem weiteren Zenit einer Karriere, die auch weit jenseits der Grenzen Österreichs und Europas große Wellen schlägt.

Sein neues Studioalbum "Federn" erscheint am 8. Mai 2015.

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Marcus H. Rosenmüller über seinen Film

HUBERT VON GOISERN – BRENNA TUAT’S SCHON LANG ist ein Film über Hubert von Goisern, über die innere und äußere Reise, die er in seiner 25­-jährigen Karriere zurückgelegt hat. Über einen Künstler, der – obwohl Weltmusik machend – stets die Musik aus seiner Heimat im Zentrum seines Schaffens hat. Der trotz ständiger Bewegung geerdet geblieben ist. Dessen Erdung die Heimat prägt, mehr als die Heimat ihn geprägt hat. Weshalb sie ihn hin und wieder ausspuckt.

Diese Erdung und Verwurzelung ist der rote Faden des Filmes. So beginnt die Handlung in der Nachbargemeinde von Goisern, am Hallstätter See. Hubert um 5 Uhr früh beim Angeln – noch bevor die chinesischen Touristen den Ort erobern. Privat und ungezwungen geht er seiner Leidenschaft nach. Angeln als Motiv, als Metapher und als klares Zeichen, dass man sich Zeit nimmt. Dieses Anglermotiv zieht sich durch und damit endet der Film auch.

Schließlich steht diese Tätigkeit für vieles: Zum einen für einen Charakterzug und eine persönliche Leidenschaft von Hubert von Goisern. Daneben kann sie aber mehrere, für mich als Regisseur passende und den filmischen Raum öffnende Interpretationen erlauben. So zum Beispiel als Zeichen der Gefahr, in die sich ein Künstler begibt. Die Gefahr, mit seinem Kahn unterzugehen. Dann die Fähigkeit, sich in Geduld zu üben, den richtigen Köder ausgeworfen zu haben. Aber auch das Vertrauen zu haben, dass es in dem Gewässer der Kunst überhaupt jemanden gibt, der anbeißen könnte. Eine weitere Interpretation wäre das Universelle: als Künstler von einer bestimmten Zeit/Welle/Stimmung getragen zu werden. Mittler zwischen Himmel und Unterwelt (die Spiegelung des Himmels im Wasser). Zuletzt noch die religiöse Interpretationsmöglichkeit: Der Künstler als Fischer, als Glaubensvermittler.

Meiner Meinung nach muss man keiner dieser Interpretationsmöglichkeiten folgen und wird trotzdem spüren, dass der rote Faden stimmig ist, weil er zu einem ungezwungenen, echten Interview führt. Über dieses Interview werden wir auf die vier wichtigen Phasen in der Karriere von Hubert von Goisern zu sprechen kommen. Diese Phasen werden dann wiederum in einem Gespräch mit einem jeweiligen Protagonisten dieser Zeit an einem prägenden Ort durchleuchtet, durch Archivmaterial ergänzt und dadurch lebendig.

Eine besondere Würze erfährt der Film über Hubert von Goisern durch Außenbetrachtungen: Wer musste an der Seite von Hubert von Goisern mehr Kämpfe durchleiden, Niederlagen einstecken und Siege feiern als sein Manager Hage Hein, seit über einem Vierteljahrhundert an seiner Seite. Auch er wird zu all den Ereignissen interviewt und seine teilweise andere Sicht auf die Geschehnisse, auf die Person Hubert von Goisern, sorgen dafür, dass es sich hier um einen Film handelt, der intensiv und offen die 25 Jahre währende Reise des Musikers Hubert von Goisern beleuchtet.

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