Holidays by the Sea: Presseheft

 

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Presseheft: Inhalt

Ein Film von Pascal Rabaté

Frankreich 2011

KINOSTART: 05.07.2012
Laufzeit 77 min., 35 mm, 2,35 : 1, Farbe, Dolby SR - SRD

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489 530 51
Fax: 089-489 530 56
info@movienetfilm.de

Pressekontakt:
Media Office
Pestalozzistr. 72
10627 Berlin
Tel: 030-88 71 44 0
Fax: 030-88 71 44 22
info@media-office-presse.com

 

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Stab
Buch & Regie
  Pascal Rabaté
Produzent
  Xavier Delmas
Kamera
  Benoît Chamaillard (AFC)
Schnitt
  Jean-Francois Elie
Ausstattung
  Angelo Zamparutti
Kostüme
  Virginie Alba
Make-up
  Danielle Larche
Frisuren
  Patricia Choloup
Produktionsleitung
  Thomas Blieninger
Ton
  Jean-Francois Maître
  Martin Gracineau
  Jocelyn Robert
Musik
  Alain Pewzner
Regieassistenz
  Delphine Daull
Scriptgirl
  Cécile Rodolakis
Produktionsleitung
  Sébastien Autret
Besetzung
 
Monsieur Drachensteiger
  Jacques Gamblin
Madame Halskette
  Marie de Medeiros
Monsieur Erdbeere
  Francois Damiens
Zelt Mann
  Francois Morel
Wohnwagen Mann
  Dominique Pinon
Der Supermarktverkäufer
  Arsène Mosca
Die Waise
  Marie Kremer
Die Witwe
  Chantal Neuwirth
Frau Häuschen
  Catherine Hosmalin
Herr Häuschen
  Charles Schneider
Grüner Golfer
  Gustave Kervern
Oranger Golfer
  Vincent Martin
Madame Schlagsahne
  Stéphanie Pillonca
Vertreter SM
  David Salles
Domina SM
  Patricia Franchino
Bestatter
  Franck Cimière

HOLIDAYS BY THE SEA ist eine Produktion von Loin derrière l'Oural, mit Beteiligung von Canal+ und Cinécinéma,
in Zusammenarbeit mit Cinéimage, gefördert von Région des Pays de la Loire und CNC.

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Pressenotiz

Mit viel Esprit, einer Prise schwarzem Humor, erotischem Naschwerk und etwas schmutzigem Sex garniert der bekannte französische Zeichner, Autor und Regisseur Pascal Rabaté seine burleske Sommerkomödie HOLIDAYS BY THE SEA. Die Zeiten sind schriller und bunter geworden seit Jacques Tati und seinem Monsieur Hulot. Heute sind Ferien anders. Eine kleine, beschauliche Stadt wird von Nudisten, Punkerinnen, durchgeknallten Golfern, Witwen und Waisen geentert. Aber auch spießige Familien, Otto Normalverbraucher und pubertierende Teenies machen Ferien am Meer.

Französische Kinokomödien sind derzeit zu Recht ziemlich angesagt. Pascal Rabaté hat mit HOLIDAYS BY THE SEA eine schwarze Komödie in bester Tradition von Tati´s „Monsieur Hulot” und Jeunets „Micmacs” geschaffen. Ein unkonventionelles Kinovergnügen für die „schönste Zeit des Jahres“.

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Kurzinhalt

Ferien am Meer bieten für alle mehr. Willkommen in einer Welt, die Jacques Tati vor über 50 Kinojahren schon so liebevoll etablierte. In den Ferien muss man nicht reden, und so gibt es in diesem etwas anderen Sommerfilm auch keine Dialoge.

Da ist der Mann, der gerne am Strand seinen Drachen steigen lässt. Der Drachen entgleitet ihm, steigt in die Lüfte und nimmt die Halskette seiner Begleiterin mit auf Reisen. Um sie wieder einzufangen, müssen die beiden durch ein Camp voller Nudisten…

Unterdessen vergnügen sich die Ehepartner der beiden im Hotelzimmer. Dabei dienen Erdbeeren und Schlagsahne als erotisches Naschwerk. Etwas härter und mit einer Vorliebe für SM-Spiele geht es in einem Nebenzimmer zu. Dumm nur für den männlichen Sklaven, dass seine blonde Domina ihn mit Handschellen gefesselt im Bett liegen lässt. Danach braust sie mit seinem roten Cabriolet und seinem Geld davon.

In der beschaulichen Kleinstadt am Meer treiben auch ein grüner und ein orangefarbener Hobbygolfer ihr Unwesen. Mit nur einem Golfball befördern sie einen Hasen ins Jenseits und zerschießen die Asche einer Urne während einer Bestattung.
Auch Waisen, Witwen, Punkerinnen mit großen Hunden, eine ganze Familie und ein gemütliches wohlbeleibtes Pärchen finden sich ein für die Ferien am Meer.

Aber irgendwann sind auch die schönsten Ferien passé, es geht zurück nach Hause - und für die meisten Protagonisten zurück in die Bürgerlichkeit. Aber der Mann, der den Drachen steigen ließ, küsst am Ende doch die Frau, die er wirklich liebt…

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Statements

Ein riesiges Kreuz schwebt vor meinen Augen. Ich strecke die Hände aus, um es zu ergreifen, aber das Kreuz flutscht mir durch die Finger, treibt in der Luft, verharrt am hinteren Teil der Angelrute. Ich brumme frustriert vor mich hin, aber ich spreche nicht. Ich halte meinen Hut fest und zähle die Schritte. Ich fange den Blick von Jacques auf und ich zähle. Kamera läuft: eins, zwei, drei, vier. Ich öffne die Tür, fünf, sie schlägt hinter mir zu, sechs, sieben. Ich greife nach dem Handy. Acht, neun, zehn. Ich halte den Mund und seufze meinen Dialog. Elf, zwölf. Der Kuss zum Filmschluss. Ich bin im Film von Pascal Rabaté, umgeben von wunderbaren Schauspielern, die stumm bleiben, und von redegewandten Gegenständen. Ich habe super tolle Ferien am Meer verbracht.
Maria de Medeiros

Ein Golfball fliegt, verliert sich, taucht wieder auf. Ein Golfball, den man versucht, so weit wie möglich abzuschlagen, und der irgendwann landet. Ein Ball, der in den Himmel aufsteigt, sich für einen Vogel hält, mitten ins Schwarze trifft, genau dort, wo man ihn nicht erwartet. Man nimmt das mit schelmischer Verwunderung wahr, lachender Zartheit. Das ist die ironische Eleganz von Pascal Rabaté.
François Morel

Wenn man den Plural des französischen Worts für Liebe, amour, mit einem X am Ende schreiben könnte, also amourx, hätte man 16 Punkte, und wenn das X auf einem blauen Feld landen würde, ergäbe das 36 Punkte, weil es ja einen doppelten Buchstabenwert gibt. Das muss man wissen, das ist alles.
Pascal Rabaté

“Ich werde mit einem Drachen in der Hand weit, sehr weit weg laufen, weil man sich irgendwie an etwas fest halten sollte.“ Das könnte der Mann mit der gelben Baseballmütze und dem roten Drachen sagen. Wie alle Figuren in HOLIDAYS BY THE SEA hängt er im luftleeren Raum. Gott sei Dank (auch wenn Gott nichts damit zu tun hat) ist Pascal Rabaté auch Autor und Zeichner von Comics. Rabaté kann so den Mann mit dem gelben Basecap und dem roten Drachen in Richtung seiner Optik treiben. Der würde sonst, ohne es zu merken, aus dem Bild laufen. Aber nicht nur diese Figur, auch die anderen laufen aus dem Bild, ohne es zu bemerken, und kehren am Abend zurück, um im Warmen zu schlafen. Am Ende wärmen sie uns auch. Das ist außergewöhnliches Kino, verdammt gut eingefangen!
Jacques Gamblin

Normalerweise zaubert man einen Hasen aus dem Hut. Aber bei Pascal Rabaté ist es der Hase, der mit einem Hut abhaut. Hier zeigt sich die ganze, magische Welt von Pascal Rabaté. Natürlich auch ganz einfach sein großes Talent. Pascal ist ein Typ, der sich, bei all seiner lieben Ausstrahlung, weder vermieten noch sich verkaufen lässt. (Anm.: Der französische Originaltitel des Films bedeutet auf Deutsch: „Weder zu verkaufen, noch zu vermieten“) Man müsste sich sonst bei Pascal auf „lebenslänglich“ einigen, aber das könnte lange dauern.
Gustave Kervern

Der Barcode wird immer senkrecht angebracht, weil die horizontalen Striche dazu neigen sich zu vergrößern. Das muss man wissen, das ist alles.
Pascal Rabaté

Monster-Gewitter, Stop…
Umgekippter Wohnwagen, Stop…
Meine Frau schläft im Stehen, Stop…
Meine Töchter hängen mit ihren Beinen in der Luft, Stop…
Der Aperitif ist beendet, Stop…
Ich fahr nach Hause per Auto-Stop, Stop…
Dominique Pinon

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