Die Hummel: Presseheft

 
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Ein Film von Sebastian Stern

Deutschland 2010

KINOSTART: 26.08.2010
Laufzeit: 87 Minuten, Format 1 : 1,85, Dolby SRD

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489 530 51
Fax: 089-489 530 56
info@movienetfilm.de

Pressekontakt:
anaradica ! Presse · Organisation
Herzog-Wilhelm-Str. 27
80331 München
Tel: +49-89-23 66 12 0
kontakt@ana-radica-presse.com
www.ana-radica-presse.com

 

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Stab

Regie
  Sebastian Stern
Drehbuch
  Sebastian Stern
  Peter Berecz
Kamera
  Sven Zellner
Schnitt
  Wolfgang Weigl
Musik
  Markus Lehmann-Horn
Ton
  Udo Steinhauser
Ausstattung
  Tobias Maier
  Markus Dicklhuber
Maske
  Sylvia Niehues
  Heiner Niehues
Kostüm
  Claudia Maria Braun
Redaktion
  Natalie Lambsdorff
Produzenten
  Ralf Zimmermann
  Mark von Seydlitz


Besetzung
 
Pit
  Jürgen Tonkel
Christiane
  Inka Friedrich
Flo
  Michael Kranz
Moni
  Steffi Reinsperger
Hermann
  Gerhard Wittmann
Klaus
  Christian Pfeil
Karl
  Andreas Borcherding
Herr Novak
  Christian Hoening
Conny Müller
  Sonja Beck
Frau Hiebel
  Barbara Dorsch
Yvonne
  Sigrid Bennett
Oli
  Martin Wenzl
Lars
  Manni Gläser

DIE HUMMEL ist eine Produktion der Loopfilm production gmbh, made in munich movies gmbh, Bayerischer Rundfunk
in Koproduktion mit HFF - Hochschule für Fernsehen und Film München, CinePostproduction Bavaria, FGV Schmidle
gefördert durch FFF - FilmFernsehFonds Bayern, FFA - Filmförderungsanstalt, BBF - Bayerischer Bankenfonds, Bezirk Niederbayern

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Kurzinhalt

DIE HUMMEL ist eine lakonische Komödie rund um einen Vertreter für Schönheitsprodukte in einer niederbayerischen Kleinstadt.
Pit Handlos (Jürgen Tonkel) hat viel Geld in einen zweifelhaften Vertrieb mit Schönheitsprodukten investiert und versucht seitdem die Produkte bevorzugt an frühere Freundinnen zu verkaufen. Den Niedergang seiner bürgerlichen Existenz verbirgt er hinter einer behaupteten Erfolgsfassade. Nach dem Verlust seiner Wohnung zieht er unter einem Vorwand zu seinem Sohn Flo (Michael Kranz) und dessen Gothic-Freundin Moni (Steffi Reinsperger) und verstrickt sich in Unwahrheiten. Als auch das Wiedersehen mit seiner Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich) im Kundengespräch endet und sich Christiane enttäuscht abwendet, merkt Pit, dass etwas schief läuft. Erst langsam begreift er, dass er Christiane noch liebt, und dass er endlich ehrlich zu sich selbst sein muss, wenn er seinem Leben eine Chance geben will.

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Langinhalt

PIT HANDLOS (Jürgen Tonkel) ist Netzwerkvertreter für Schönheitsprodukte in einer niederbayerischen Kleinstadt. Er verabredet sich mit Frauen, die er von früher kennt, um sie als Kundinnen für seine Geschäfte zu gewinnen. Auf einer rauschenden Werbeveranstaltung erzählt er seine Erfolgsgeschichte und ermuntert Neulinge, ebenfalls in den pyramidenartigen Strukturvertrieb zu investieren. Der einsame HERRMANN (Gerhard Wittmann) blickt ihm beeindruckt hinterher als er mit seinem Geländewagen davonbraust und will fortan so werden wie sein Vorbild Pit.

Was Herrmann nicht weiß: Pits Leben ist eine Lüge. Seine Erfolgsstory ist nur vordergründig und dient allein dem verzweifelten Versuch, neue Vertreter für KLAUS (Christian Pfeil), seinem Chef, zu rekrutieren. Die zusätzliche Provision braucht er dringend, um seine Schulden zu bezahlen. Denn der Markt ist abgegrast, die Schönheitsprodukte überteuert – und hinter der bürgerlichen Maske bröckelt längst Pits Existenz. Als er seine Wohnung verliert, quartiert er sich unter einem Vorwand bei seinem Sohn FLO (Michael Kranz) ein, der zusammen mit seiner Freundin als „Gothic“ der Härte der Welt den Rücken kehrt.

Verunsichert von den ihm entgleitenden Lebensumständen, kontaktiert Pit seine Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich), die in dem vermeintlichen „Rendezvous“ eine willkommene Alternative zu ihrer unerfüllten Ehe zu erkennen glaubt. Als er auch sie als Kundin gewinnen will und Christiane sich enttäuscht abwendet, erkennt Pit, dass er am Ende angekommen ist und sein Leben ändern muss.
Das Frühlingsfest in der Kleinstadt an der Donau bildet den zeitlichen Rahmen der Geschichte. Pit ist die Achse eines „Riesenrads an Menschen“, deren Leben um das echte und falsche Glück kreist.

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Der Regisseur über seinen Film

Ich mag gerne Filme, die mit Lakonie und Absurdität vom „normalen Leben“ erzählen. Figuren, die nicht „aus ihrer Haut“ können, und deren Komik nicht vordergründig „komödiantisch“ ist, sondern gerade aus der Ernsthaftigkeit ihres Handelns entsteht.
Ich möchte nicht auf meine Figuren herabgucken, sondern sehe mich lieber mit ihnen „in einem Boot“. Deswegen dürfen Situationen aber trotzdem unbeholfen, bitter oder absurd verlaufen und ihre eigenen Widerstände den Figuren das Glück verbauen. Das Unperfekte am Leben mit Humor zu betrachten, ist eine Haltung, die ich gerne mag.
In diesem Sinn habe ich mit meinem Diplomfilm, „Die Hummel“, eine traurige Komödie versucht, die vom Scheitern erzählt und dennoch zum Schmunzeln einlädt.

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