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Ein Film von Sebastian Stern
Deutschland 2010
KINOSTART: 26.08.2010
Laufzeit: 87 Minuten, Format 1 : 1,85, Dolby SRD
Stab
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Regie
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Sebastian Stern |
Drehbuch |
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Sebastian Stern |
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Peter Berecz |
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Kamera
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Sven Zellner |
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Schnitt
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Wolfgang Weigl |
Musik |
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Markus Lehmann-Horn |
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Ton
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Udo Steinhauser |
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Tobias Maier |
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Markus Dicklhuber |
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Maske
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Sylvia Niehues |
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Heiner Niehues |
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Kostüm
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Claudia Maria Braun |
Redaktion |
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Natalie Lambsdorff |
Produzenten |
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Ralf Zimmermann |
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Mark von Seydlitz |
Besetzung
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Pit
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Jürgen Tonkel |
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Christiane
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Inka Friedrich |
| Flo |
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Michael Kranz |
| Moni |
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Steffi Reinsperger |
| Hermann |
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Gerhard Wittmann |
| Klaus |
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Christian Pfeil |
Karl |
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Andreas Borcherding |
Herr Novak |
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Christian Hoening |
Conny Müller |
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Sonja Beck |
Frau Hiebel |
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Barbara Dorsch |
Yvonne |
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Sigrid Bennett |
Oli |
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Martin Wenzl |
Lars |
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Manni Gläser |
DIE HUMMEL ist eine Produktion der Loopfilm production gmbh, made in munich movies gmbh, Bayerischer Rundfunk
in Koproduktion mit HFF - Hochschule für Fernsehen und Film München, CinePostproduction Bavaria, FGV Schmidle
gefördert durch FFF - FilmFernsehFonds Bayern, FFA - Filmförderungsanstalt, BBF - Bayerischer Bankenfonds, Bezirk Niederbayern
Kurzinhalt
DIE HUMMEL ist eine lakonische Komödie rund um einen Vertreter für Schönheitsprodukte in einer niederbayerischen Kleinstadt.
Pit Handlos (Jürgen Tonkel) hat viel Geld in einen zweifelhaften Vertrieb mit Schönheitsprodukten investiert und versucht seitdem die Produkte bevorzugt an frühere Freundinnen zu verkaufen. Den Niedergang seiner bürgerlichen Existenz verbirgt er hinter einer behaupteten Erfolgsfassade. Nach dem Verlust seiner Wohnung zieht er unter einem Vorwand zu seinem Sohn Flo (Michael Kranz) und dessen Gothic-Freundin Moni (Steffi Reinsperger) und verstrickt sich in Unwahrheiten. Als auch das Wiedersehen mit seiner Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich) im Kundengespräch endet und sich Christiane enttäuscht abwendet, merkt Pit, dass etwas schief läuft. Erst langsam begreift er, dass er Christiane noch liebt, und dass er endlich ehrlich zu sich selbst sein muss, wenn er seinem Leben eine Chance geben will.
Langinhalt
PIT HANDLOS (Jürgen Tonkel) ist Netzwerkvertreter für Schönheitsprodukte in einer niederbayerischen Kleinstadt. Er verabredet sich mit Frauen, die er von früher kennt, um sie als Kundinnen für seine Geschäfte zu gewinnen. Auf einer rauschenden Werbeveranstaltung erzählt er seine Erfolgsgeschichte und ermuntert Neulinge, ebenfalls in den pyramidenartigen Strukturvertrieb zu investieren. Der einsame HERRMANN (Gerhard Wittmann) blickt ihm beeindruckt hinterher als er mit seinem Geländewagen davonbraust und will fortan so werden wie sein Vorbild Pit.
Was Herrmann nicht weiß: Pits Leben ist eine Lüge. Seine Erfolgsstory ist nur vordergründig und dient allein dem verzweifelten Versuch, neue Vertreter für KLAUS (Christian Pfeil), seinem Chef, zu rekrutieren. Die zusätzliche Provision braucht er dringend, um seine Schulden zu bezahlen. Denn der Markt ist abgegrast, die Schönheitsprodukte überteuert – und hinter der bürgerlichen Maske bröckelt längst Pits Existenz. Als er seine Wohnung verliert, quartiert er sich unter einem Vorwand bei seinem Sohn FLO (Michael Kranz) ein, der zusammen mit seiner Freundin als „Gothic“ der Härte der Welt den Rücken kehrt.
Verunsichert von den ihm entgleitenden Lebensumständen, kontaktiert Pit seine Jugendliebe Christiane (Inka Friedrich), die in dem vermeintlichen „Rendezvous“ eine willkommene Alternative zu ihrer unerfüllten Ehe zu erkennen glaubt. Als er auch sie als Kundin gewinnen will und Christiane sich enttäuscht abwendet, erkennt Pit, dass er am Ende angekommen ist und sein Leben ändern muss.
Das Frühlingsfest in der Kleinstadt an der Donau bildet den zeitlichen Rahmen der Geschichte. Pit ist die Achse eines „Riesenrads an Menschen“, deren Leben um das echte und falsche Glück kreist.
Der Regisseur über seinen Film
Ich mag gerne Filme, die mit Lakonie und Absurdität vom „normalen Leben“ erzählen. Figuren, die nicht „aus ihrer Haut“ können, und deren Komik nicht vordergründig „komödiantisch“ ist, sondern gerade aus der Ernsthaftigkeit ihres Handelns entsteht.
Ich möchte nicht auf meine Figuren herabgucken, sondern sehe mich lieber mit ihnen „in einem Boot“. Deswegen dürfen Situationen aber trotzdem unbeholfen, bitter oder absurd verlaufen und ihre eigenen Widerstände den Figuren das Glück verbauen. Das Unperfekte am Leben mit Humor zu betrachten, ist eine Haltung, die ich gerne mag.
In diesem Sinn habe ich mit meinem Diplomfilm, „Die Hummel“, eine traurige Komödie versucht, die vom Scheitern erzählt und dennoch zum Schmunzeln einlädt.
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