Sie sind ein schöner Mann! : Presseheft
Je vous trouve très beau

 

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Presseheft: Inhalt

Ein Film von ISABELLE MERGAULT

mit MICHEL BLANC, MEDEEA MARINESCU

Eine Coproduktion von GAUMONT, FILM PAR FILM, FRANCE 2 CINEMA
mit UNI ETOILE 3, CANAL+ und CINECINEMA

Ausführender Produzent JEAN-LOUIS LIVI

KINOSTART: 08.02.2007
Laufzeit: 97 Minuten

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489 530 51
Fax: 089-489 530 56
movienetfilm@aol.com

Pressekontakt:
MEDIA OFFICE
Kurfürstendamm 11
10719 Berlin
Tel: 030-88 71 44 0
Info@media-office-presse.com

 

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Stab

Produzent
  Jean-Louis Livi
Buch und Regie
  Isabelle Mergault
Tech. Beratung
  Laurent Herbiet
Regieassistent
  Roxane Andreani
Skript
  Patrick Aubrée
Produktionsleitung
  Bernard Marescot
Herstellungsleitung
  Bruno Vatin
Kamera
  Laurent Fleutot
Photo
  Arnaud Borrel
Ton
  Eric Devulder
Mischung
  Gérard Lamps
Kostüm
  Anne David
Maske
  Kaatje Van Damme
Ausstattung
  Bernard Vezat
Schnitt
  Marie-Josèphe Yoyotte
Musik
  Bob Lenox und
Alain Wisniak

Besetzung

 
Aymé
  Michel Blanc
Elena
  Medeea Marinescu
Roland
  Wladimir Yordanoff
Antoine
  Benoît Turjman
Mme Marais
  Eva Darlan
Françoise
  Elisabeth Commelin
Maître Labaume
  Valérie Bonneton
Pierre
  Arthur Jugnot
Thierry
  Julien Cafaro
Jean-Paul
  Valentin Traversi
Nicolas
  Raphaël Defour
Huguette
  Agnès Boury
Nicole
  Tadrina Hocking
Sylvie
  Nathalie Jouin
Großmutter
  Renée Le Calm
Heiratsvermittlerin
  Véronique Silver
Catherine
  Dora Doll
Mme Lochet
  Liliane Rovere
Odile
  Françoise Monneret
Vertreter
  Stéphane Hillel
Kellner
  Cédric Zimmerlin
Schmuckverkäuferin
  Nathalie Hugon
Reisebürofrau
  Dany Beneditto
Angestellter
  Yves Neff

Kinostart: 8. Februar 2007, 97 Minuten, 1:1,85, Farbe
Im Verleih von movienet, mit freundlicher Unterstützung von Media Programme Br üssel und UniFrance CNC

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Kurzinhalt

Durch einen Kurzschluss an der defekten Melkmaschine hat der Bauer Aymé (Michel Blanc) seine Frau verloren. Aber nicht die Trauer erdrückt ihn, sondern die Arbeit auf dem Hof, die er alleine kaum schaffen kann.

Er muss dringend eine neue Frau finden, aber in seinem Dorf ist die Auswahl sehr begrenzt. Also wendet er sich an ein Ehevermittlungsinstitut. Die Chefin des Institutes merkt sehr schnell, dass ihn nicht die romantische Sehnsucht treibt, sondern sein zweckorientiertes Denken. Sie schickt ihn nach Rumänien, wo es genügend Frauen geben soll, die zu allem bereit sind, in der Hoffnung auf ein besseres Leben.

In Rumänien trifft Aymé seine Elena (Medeea Marinescu) und er ahnt nicht, wie sehr sich sein Leben verändern wird…

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Pressenotiz

Nach dem großen Publikumserfolg von WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT bringt movienet Filmverleih mit SIE SIND EIN SCHÖNER MANN wieder einen Film in die deutschen Kinos, der abseits vom mainstream die Zuschauer ins Herz trifft: eine Liebesgeschichte aus Frankreich, die auch hierzulande spielen könnte. Das charmant erzählte Regiedebüt der populären französischen Schauspielerin Isabelle Mergault war 2006 mit fast 4 Millionen Zuschauern der Überraschungserfolg des französi¬schen Kinos. Das Schauspielerduo Michel Blanc und Medeea Marinescu begeisterte das Publikum.

SIE SIND EIN SCHÖNER MANN nähert sich sensibel und humorvoll einem Thema, das hierzulande ein eher zynischer Dauerbrenner auf den TV-Kanälen ist: Bauer sucht Frau.

Der frisch verwitwete Landwirt Aymé (Michel Blanc) versucht, die verlorene Arbeitskraft seiner Frau durch eine junge Rumänin zu ersetzen. Doch der sture Bauer hat die Rechnung ohne die attraktive, eigenwillige Elena (Medeea Marinescu) gemacht: Zwei unvereinbare Welten prallen aufeinander, und die bäuerliche Idylle droht völlig aus den Fugen zu geraten...

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Inhalt

Bauer Aymé Pigrenet hat seine Frau durch einen Stromschlag seiner defekten Melkmaschine verloren. Den Kummer kann er wegstecken, aber nicht die Arbeit auf dem Hof, die er von nun an alleine bewältigen muss.

Sehr bald merkt Aymé, dass ihm alles über den Kopf wächst: der Haushalt, die Tiere, der Hühnerstall... Es herrscht Not an der Frau, und so steht sein Entschluss fest: Er muss dringend eine Ersatzfrau auftreiben. Aber in einem Dorf, in dem jeder jeden kennt, ist das kein leichtes Unterfangen. Kurz entschlossen wendet sich Aymé an eine Heiratsvermittlung.

Im Gegensatz zu den übrigen „Kunden“ sucht er nicht die große Liebe, sondern nur eine robuste Frau, die so leicht nichts umwirft und die ihm ordentlich zur Hand gehen kann. Die Leiterin der Agentur schlägt ihm vor nach Rumänien zu fahren, wo er mehrere Frauen kennen lernen könne.

Da die Nachbarn nichts von seinen Plänen mitbekommen sollen, erfindet Aymé eine Reise zu einer Landwirtschaftsausstellung in Deutschland. Allerdings ist es nicht so einfach, in Rumänien typisch deutsche Souvenirs aufzutreiben, um den schönen Schein zu wahren.

Von der hübschen Rumänin Elena ist er sehr angetan: Sie scheint robust und kerngesund. Elena ist ihrerseits bereit, Bauer Aymé aus pragmatischen Gründen zu folgen: Er gefällt ihr nicht, aber sie will, dass es ihre sechsjährige Tochter einmal besser haben soll als sie.

Doch ganz so einfach gestaltet sich das Zusammenleben zurück in Frankreich nicht: Die lebenslustige, junge Elena und der mürrische, verstockte Bauer müssen lernen, aufeinander zuzugehen. Und vor allem Aymé muss begreifen, dass er eine Frau mit Wünschen, Bedürfnissen und Gefühlen an seiner Seite hat.

Elena kauft gern ein, spült mitten in der Nacht Geschirr und sie bindet ihm sogar eine Schürze um, damit er beim Abtrocknen behilflich sein kann. Sie bringt ihm das Essen aufs Feld, und in seiner Verwirrung hört Aymé auf seinem Traktor Mozart.

Die ganze Atmosphäre auf dem Hof ändert sich. Eine ungewohnte Leichtigkeit liegt in der Luft.

Elena bringt den sparsamen Aymé dazu, sie in ein Restaurant auszuführen und ein Dessert gemeinsam zu genießen. Sie will ihn verführen – aber er versteht es nicht. Erst als Elena weinend in die Nacht rennt, kommt Aymé zur Besinnung und merkt, dass er sich völlig verrannt hat. Die junge Rumänin hat Heimweh und will zu ihrer Familie zurück – vor allem zu ihrer Tochter. Aber das ahnt Aymé nicht einmal. Elenas Geheimnis wiegt immer schwerer. Sie wird traurig, ihr Verhalten ändert sich, und Aymé versteht die Welt nicht mehr. Doch dann hat er plötzlich eine Idee...und entdeckt ganz nebenbei die Liebe.

SIE SIND EIN SCHÖNER MANN erzählt aber nicht nur die Geschichte eines Bauern, der eine Frau sucht und endlich findet, der Film erzählt vor allem ein Märchen, einen Traum von Glück und Hoffnung, der sich für jeden erfüllen kann, wenn er nur Geduld genug hat zu warten.


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Ein Treffen mit Isabelle Mergault der Autorin und Regisseurin

Der zündende Funke

Isabelle Mergault: „Im Fernsehen habe ich eine Reportage über Männer gesehen, die in der größten Einsamkeit auf dem Land leben und alles dafür gäben, die Frau ihres Lebens zu finden.

Jean-Louis Livi, der Produzent: „Als Isabelle mir von der Idee erzählte, war ich begeistert. Es ist ein ganz ernstes Thema, das uns im Innersten berührt und eigentlich nur komisch erzählt werden kann. Das ist es auch, was ich als Produzent immer wieder versuche.“

Schreiben, vielleicht sogar mehr …

Isabelle Mergault: "Ich liebe das Schreiben, das In-Gedanken-Versinken. Ich fühle mich dann nicht wohl unter Menschen und bin lieber alleine in meinem Arbeitszimmer.
Ich hätte dieses Buch nie selber inszeniert, wäre gar nicht auf den Gedanken gekommen. Aber Jean-Louis Livi und Michel Blanc hatten ihn. Die zwei und noch ein paar andere haben mich richtig angestachelt. Am Anfang wollte ich überhaupt nicht, nicht etwa weil ich Angst hatte, sondern weil Regie einfach nicht mein Ding war. Jean-Louis Livi hatte das Argument, das mich überzeugt hat. Es stimmt, dass ein Schriftsteller immer und sehr viel an der Inszenierung zu bemängeln hat. Aber "wenn du als Autor selber der Regisseur bist", hat er gesagt, "dann bist wenigstens DU es, die die Fehler macht, dich verrät. DU selbst und niemand anderes." Sein Glaube an mich hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben, und danach war ich von der Idee gefangen."

Jean-Louis Livi: „Isabelle hat gezögert. Jeder andere Mensch hätte sich riesig über die Situation gefreut, sie jedoch hat sich erst sehr lange gefragt, ob sie sich in der Lage fühlt, ob sie es kann.
Das ist auch ein Merkmal ihrer Integrität. Meiner Meinung nach hat sie diese Geschichte dermaßen durchlebt, dass es eine logische Konsequenz war, ihr auch die Regie anzubieten. Man musste sie nur zu ihrem Glück zwingen.“


Aymé und Elena

Isabelle Mergault: "Aymé ist ein Arbeitstier. Es sind nicht die Gefühle, die sein Leben bestimmen. Er ignoriert einfach, was es bedeuten könnte, verliebt zu sein. Seine erste Frau hat er geheiratet, weil sie zufällig seine Nachbarin war. Und als sie starb, war er eher verärgert als von der Trauer zerstört. Er hat in erster Linie jemanden verloren, der ihm auf dem Hof geholfen hat. Er ist nun alleine und kriegt die Panik und sucht eine neue Frau nur, um die andere zu ersetzen.
Elena wird in ihm ganz andere Sinne wecken. Durch sie wird er sich Gefühlen bewusst, die er zuvor nie verspürt hat. Sie tritt in sein Leben mit all ihrer Frische, Unschuld und ihren Erfahrungen in der Misere. Sie sind nicht ineinander verliebt. Er braucht Hilfe, und sie will nur raus aus Rumänien. Und nach und nach verschönert sie das graue Dasein von Aymé Pigrenet…"


Humor und Gefühle

Isabelle Mergault: „Jean-Louis Livi und ich haben sofort an Michel Blanc gedacht. Ich kannte Michel nur über seine Filme, aber ich konnte ihn mir gut als Aymé vorstellen. Das hat mich beim Schreiben sehr inspiriert. Ich kannte seine Arbeit ziemlich gut und hatte bestimmte Eindrücke von ihm. Als ich ihn traf, war mir sofort klar, dass ich mich nicht getäuscht hatte. Wir haben uns unterhalten und uns ausgetauscht.
Ich habe ihn dabei nicht geführt, wir haben unsere Gespräche treiben lassen. Ich habe ihm dabei geholfen, sich auf die Rolle einzustellen und ihn lediglich gebeten, ein bestimmtes Grundgefühl zu formulieren. Er ist jemand, der immer auf den Punkt spielt. Es hat mich erstaunt, wie viel instinktive Intelligenz für einen Text dieser Mann besitzt.

Im Gegensatz dazu war es nicht einfach, die Rolle der Elena zu besetzen.
Wir haben ein Riesen-Casting organisiert und viele junge Frauen aus den Ostländern eingeladen. Einige sprachen ganz gut Französisch. Einige waren sehr gut und wunderschön – fast zu schön! Medeea Marinescu war die einzige, die kein Wort französisch sprach. Sie hat den Text phonetisch auswendig gelernt und vorgespielt. Sie war großartig! Ohne die Sprache zu beherrschen, schaffte sie es, rührend und komisch zugleich zu sein. Man ahnte das Ausmaß ihrer schauspielerischen Fähigkeiten.

Ich habe mit ihr meistens mit Händen und Füßen, ein wenig auf Englisch und kaum auf Französisch kommuniziert. Wir sind immer irgendwie damit zurechtgekommen. Ihre Begleiter übersetzten ihr die Grundinformationen und wir regelten gemeinsam den Rest. Meistens jedoch brauchte sie niemanden, um zu wissen und zu fühlen, was sie zu tun hatte."

Jean-Louis Livi: "Isabelle hat jede einzelne Rolle selber besetzt. Nur wenn sie es wollte, habe ich sie unterstützt. Sie hat sich immer instinktiv an die Charaktere und den Bogen der Dramaturgie des Filmes angenähert. Als wir bei den Dreharbeiten sahen, dass das Paar Medeea-Michel funktionierte, wussten wir sofort, dass es die richtige Wahl war. Bei diesen beiden, aber auch bei allen anderen Rollen, hat Isabelle die Persönlichkeiten immer vor den "großen" Namen gestellt."


Aymés kleine Welt

Isabelle Mergault: "Die Nebenrollen haben eine sehr grundlegende Bedeutung. Sie formen das menschliche Umfeld und zeigen es aus einem anderen Blickwinkel, sie haben alle eine Art Rückwirkung und sind dann sehr aufschlussreich. Sie existieren einfach und haben für das Leben von Aymé und Elena eine Bedeutung. Durch Roland, der von Wladimir Yordanoff gespielt wird, verstehen wir Aymé besser. Antoine, gespielt von Benoit Turjman, ist stumm, seine Auftritte haben aber immer Sinn und Aymé wird ein sogar ein bisschen eifersüchtig auf seine Freundschaft mit Elena.
Alle Schauspieler waren ihren Rollen sehr nahe. Ich glaube, dass sie auch von der Geschichte bewegt waren. Mehr noch! Renée Le Calm, die die Oma spielt, war richtig sauer, weil sie glaubte, dass wir wirklich ein Kaninchen umgebracht haben. Die Handlung verlangt ein totes Kaninchen. Also haben wir es unter Aufsicht eines Veterinärs einschläfern lassen, ohne dass es leiden musste. Das Kaninchen hatte sogar ein Double, aber Renée hat uns trotzdem wie Mörder behandelt! Was hatten wir nur alles für Typen, für Persönlichkeiten am Set!"

Jean-Louis Livi: "Isabelle hat ebenfalls einen sehr kurzen Auftritt. Man wird sie kaum erkennen. Sie spielt die Taxifahrerin, die Aymé nach Hause fährt."


Am Set

Isabelle Mergault: "Die erste Szene war für mich die schwierigste. Wir waren in Rumänien und haben mit Szenen angefangen, in der viele Menschen im Bild waren. Statt "Bitte!" ("Action!") habe ich "Danke!" ("Cut!") gerufen. Außerdem war plötzlich meine Stimme weg! Ich kannte das Team noch nicht so gut, es war gleichzeitig erschreckend und aufregend. Ich habe versucht sicher und nachdenklich zu wirken, ich weiß nicht, ob es mir gelungen ist! Glücklicherweise ist alles ja sehr schnell vorüber gegangen.
Vor allem wollte ich Jean-Louis Livi, Michel Blanc und alle, die an mich geglaubt haben, nicht enttäuschen. Ich habe mich so gut es ging vorbereitet. Als das Schlimmste vorbei war und ich die Anfangsangst überwunden hatte, hatte ich mich auch gefunden und konnte alles mit sehr viel weniger Anspannung anpacken."

Jean-Louis-Livi: "Von Anfang an legten wir großen Wert auf den Außendreh. Das trägt enorm zum Klima der Geschichte bei, ist jedoch logistisch gesehen um einiges komplizierter. Der Film hätte nie die gleiche Atmosphäre, wenn wir ihn in der Pariser Gegend oder im Studio gedreht hätten.
Isabelle war perfekt – obwohl sie in ihrem ersten Film mit schwierigsten Wetterverhältnissen, mit Tieren, mit Actionszenen und so vielen ambivalenten Gefühlen umgehen musste."

Isabelle Mergault: "Einen Film zu inszenieren heißt in erster Linie, Entscheidungen treffen zu müssen. Während des Schreibens habe ich mir alles genau vorgestellt. Ich habe es genossen, dann zu beobachten, wie nach und nach jedes Element Wirklichkeit wurde, wie die Rollen wuchsen, wie die Motive gefunden und ausgestattet wurden…
Einfach toll! Ich sehe mich eher als Moderator, nicht als Diktator. Allerdings hatte ich ein gutes Umfeld und nie ein großes Problem zu lösen. Meist nur Sachen wie: "Ziehen wir ihm Stiefel oder normale Schuhe an?“ Von der Sorte von Fragen gab es allerdings hunderte am Tag! Das muss mal gesagt werden. Die Menschen denken doch normalerweise, der Regisseur macht alles; aber das ist ungerecht für die 70 Personen, die im Hintergrund arbeiten."


Erinnerung

Isabell Mergault: "Während man einen Film dreht, befindet man sich in einer Blase, einer Welt für sich. Du bist vollkommen in deiner Arbeit versunken und der Rest der Welt existiert einfach nicht. Es sind starke Eindrücke: man trifft viele Menschen, man lebt mit ihnen, man teilt manches, man muss schnell denken, von allen viel verlangen, ohne jemals die eigentliche Handlung, den ganzen Film aus den Augen zu verlieren. Ich habe dieses Leben geliebt. Ich habe nicht den Anspruch großes Kino gemacht zu haben, ich habe lediglich die kleine Geschichte, die ich mir vorgestellt habe, mit Bildern erzählt.
Diese Erfahrung hat in mir die Lust und den Willen geweckt, es noch einmal zu versuchen, mit einem neuen Projekt, wenn man mich für fähig hält. Ich möchte nicht um jeden Preis als Regisseurin anerkannt werden. Aber ich habe eine ehrliche Arbeit gemacht und mich von Herzen engagiert. Es bleibt den anderen überlassen, dem Publikum zuerst, meinen Film zu beurteilen."

Jean-Louis Livi: „Es gibt Filme, die einem Team mehr bedeuten als andere. JE VOUS TROUVE TRES BEAU gehört dazu. Von den Drehbucharbeiten bis hin zur Postproduktion ist alles ganz natürlich und harmonisch abgelaufen, weil Isabelle und die Geschichte dies voraussetzten. Es ist ein schöner, liebenswerter, ein menschlicher Film, der die Zuschauer glücklich stimmt und ihnen ein anderes, ein neues Bild von vielen Dingen vermittelt. Das ist doch ziemlich gut, oder?"

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Die Schauspieler über ihre Rollen
Michel Blanc über seine Rolle: Aymé

Isabelle Mergault habe ich bei einem Film von Mocky kurz kennen gelernt. Das hat aber gereicht, um zu erkennen, dass sie genauso viel Humor wie Charakter hat! Wir haben uns dann noch einmal getroffen, aber unser eigentliches Kennenlernen kam erst mit diesem Film. Ich wusste, dass sie schreibt, weil mein Freund Gérard Jugnot einen Film ('Meilleur espoir féminin') nach ihrem Drehbuch gedreht hat. Und es hat mich gefreut zu hören, dass sie beim Schreiben an mich gedacht haben könnte.
Ich gehöre zu denen, die überzeugt davon waren, dass Isabelle bei dem Film selber Regie führen sollte. Das war am Anfang noch nicht sicher, aber es wäre wirklich schade gewesen! Warum jemand anderes suchen, wenn Isabelle doch die besten Voraussetzungen hatte? Im Film verspürt man die Einheit von viel Humor, von etwas Weichem, Zärtlichen und sehr Femininem.

Die Landwirtschaft ist ein Universum, in dem ich mich wie ein Fremder fühle. Also musste ich mich kundig machen. Das mache ich immer. Wenn ich einen Chirurgen spielen müsste, hätte ich mich ebenfalls informiert. Ich habe gelernt, Kühe zu melken! Aber darum geht es nicht. Aymé, meine Rolle, hat vor kurzem seine Frau verloren. Das Problem ist nicht, dass er in sie verliebt war, sondern dass sie ihm auf dem Hof geholfen hat. Man kann nicht sagen, dass er sie nicht gemocht hat, ihre Beziehung vollzog sich auf einer anderen Ebene. Es war eher eine Zweckgemeinschaft.
Für Aymé war Glück nie ein Lebensziel. Für ihn ist Glück etwas, das man eher in Büchern oder Filmen findet, aber nicht im wahren Leben. Das Leben besteht für ihn aus Arbeit, um essen zu können und den Hof zusammenzuhalten. Die Frau, die er treffen wird, um seine verstorbene Frau zu ersetzen, wird sein Leben völlig verändern. Sie wird ihm eine neue Welt zeigen. Er wird auch sich neu entdecken und offenbaren. Er wird lernen, was es bedeutet, Gefühle zu haben, Zärtlichkeiten auszutauschen, wie es ist, nett und freundlich mit seinem Hund umzugehen – solche simplen Sachen. Diese Kernhandlung hätte auch in einem beliebigen anderen Rahmen erzählt werden können. Dass sie in dem Fall im ländlichen Umfeld erzählt wird, ist Nebensache.
Den Kern des Drehbuches macht die Mischung aus Humor und Gefühlen aus.
Auf einmal verändern sich Umgangston und Gefühle. Zum Beispiel bei der Stuhl-Tanzszene, übrigens eine schöne Hommage an LA GRANDE VADROUILLE (deutscher Titel: "Die große Sause"), bei der wir die Sturzbesoffenen spielen und wie die Verrückten lachen, bis Elena plötzlich auftritt, und ich erstarre. Ich hatte unheimliche Probleme, ernst zu bleiben, weil hinter mir die anderen weitermachten. Abgesehen von der körperlichen Erschöpfung hatte ich wegen dieser Szene noch drei Tag Muskelkater. Das Hin und Her der Gefühle in diesem Film ist stark ausgeprägt. Das macht den Film aus.
Beim Spielen sind Gefühle für mich sehr schwer zu halten. Wenn man spürt, dass sie kommen, und man sich nicht sofort umdreht, riskiert man, sie zu verpassen. Man kann dann zwar spielen, aber man hat dieses eine kleine Gefühl, das den Unterschied macht, nicht mehr. Die Szene in der Telefonzelle wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Ich hatte einen großen Monolog und musste das bestimmte Gefühl bei jedem Take wieder herholen. Das ist viel schwerer als einen Traktor fahren!
Als ich erfuhr, dass Medeea, die junge Schauspielerin, die Elena spielt, sechs Monate vor den Dreharbeiten noch kein Wort Französisch sprach, habe ich es nicht glauben wollen. Jetzt beherrscht sie alle Feinheiten und Nuancen in unserer Sprache. Das ist wirklich erwähnenswert. Sie spricht nicht nur, sie versteht und vor allem spielt sie unglaublich gut auf Französisch!
Für mich hat der Film eine besondere Sensibilität. Ich glaube nicht, dass man aus dem Kino kommt und sich lediglich sagt, dass man eine gute Komödie gesehen hat. Ich hoffe, dass das Publikum den Eindruck hat, all diese Personen wirklich getroffen und etwas Amüsantes und Erfreuliches beobachtet zu haben."

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Medeea Marinescu über ihre Rolle: Elena

"Elena hat in erster Linie einen einfachen 'runden' Charakter. Sie hat Lust auf das Leben. Was ich an dieser Person liebe, ist, dass sie allen Klischees entkommt. Elena ist der Beweis dafür, dass – im Gegensatz zu dem, was man normalerweise glaubt – Lebensqualität nichts mit Besitz zu tun hat. Sie stammt aus einer armen Umgebung, hat aber eine Wertevorstellung. Sie mag sich selbst und hat viele gute menschliche Eigenschaften.
Sie kommt entschlossen, aber ahnungslos zu Aymé. Ich finde, dass sie die Antwort auf Michel Blancs Rolle ist. Er sagt: "Elena, du bist wie eine Sonne!" Ihre Energie, ihre Gefühle und ihre Zärtlichkeit strahlen auf das karge Leben des Bauern aus. Sie glaubt, dass alles möglich ist. Deswegen kommt sie immer weiter voran, gibt niemals auf. Ich glaube, dass es genau das ist, was sie in den Augen der anderen Menschen so interessant macht.
Diese Rolle war wunderbar zu spielen. Sie ist aufrichtig, einfach und echt. Bis zu diesem Punkt glaube ich ihr ähnlich zu sein. Was das Landwirtschaftliche betrifft – überhaupt nicht! Mein Vater ist Aufnahmeleiter in Rumänien und meine Mutter Maskenbildnerin. Ich bin sozusagen am Set groß geworden. Mit drei Jahren stand ich als Komparsin zum ersten Mal vor der Kamera und mit sechs hatte ich meine erste Rolle. Ich bin Mitglied des Nationaltheaters in Bukarest und habe schon ein ziemlich großes Repertoire.
Bei diesem Dreh habe ich zum ersten Mal den Fuß in einen Hühnerstall gesteckt. Sogar vorm Fahrrad fahren habe ich Angst! Ich fühle mich weitaus besser mit einem Klavier als mit einem Kaninchen – das mich übrigens gebissen hat! Für mich ist das Leben auf dem Land wirklich eine ganz andere Welt! Ich habe viel über das Landleben gelernt und finde, dass es eine schöne Sache ist.
Dass ich auf Französisch spielen musste, war ebenfalls nicht leicht. Ein paar Monate vor den Dreharbeiten sprach ich die Sprache noch nicht. Ich habe Unterricht genommen, viel geübt, und alle haben mir geholfen. Ich habe gelitten, denn Verben, Konjugationen und die meisten Konversationen waren kompliziert. Aber es war spannend und hat mein Wesen in jedem Fall beeinflusst.
Abgesehen davon ist die menschliche Erfahrung noch stärker. Isabelle Mergault ist eine sehr gefühlvolle Person. Ich kannte sie zuvor nicht. Für mich ist sie auch eine komische Person, aber vor allem ist sie sensibel, extrem intelligent und wahnsinnig kommunikativ. Sie besitzt eine seltene Integrität, sie hört zu, analysiert und engagiert sich ohnegleichen.
Isabelle hat ein echtes Portrait von Elena geschaffen. In den 'Ostblockstaaten' gibt es viele junge Frauen, denen es so geht wie ihr. Es ist einfach so. Isabelle hat es geschafft, die Lebendigkeit und Bestimmtheit dieser Frauen zu begreifen und dies sofort auf Elena zu übertragen.
Eine andere, große Erfahrung für mich war, Michel Blanc kennen zu lernen. Ich kannte natürlich seine Filme, bei denen er sowohl vor als auch hinter der Kamera tätig war. Ich hatte wirklich große Lust mit ihm zu spielen. Er ist zugänglich, sehr menschlich und jemand, mit dem man viel Spaß haben kann. In seiner Nähe habe ich mich wohl gefühlt. Ich habe es wirklich genossen, Zeit mit ihm zu verbringen. Ich bin dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte zu erfahren, wie er arbeitet. Er ist irgendwie 'kristallklar', mit ihm scheint alles einfach zu sein. Er ist eine große Erfahrung für mich, denn ich glaube, wir liegen auf einer Wellenlänge. Darum ist es mir gelungen, genau die Gefühle zu erzeugen, die der Film von mir verlangt hat. Ich musste ihn sogar ohrfeigen! Ich habe mir immer wieder eingeredet, dass es Aymé ist, der die Ohrfeige kriegt, und trotzdem war es Michel, den ich geschlagen habe!
Ich erwarte, dass dieser Film ein anderes Publikum erreicht als das, das mich in Rumänien kennt. Aber ich hoffe vor allem, die Unterschiede zwischen West- und Osteuropa verringern zu helfen."

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Wladimir Yordanoff über seine Rolle: Roland

"Für mich braucht eine gute Komödie plausible Situationen und etwas Tiefsinniges. Das ist in diesem Film der Fall: Er berührt uns und bringt uns zum Lachen, gerade weil das, was er erzählt, der Realität sehr nahe kommt. Meine Rolle zum Beispiel versucht nie witzig zu sein. Roland ist immer sehr ernst und findet sich vielleicht deswegen oft in den unmöglichsten Situationen wieder. Er ist komisch, ohne es zu wissen, das liebe ich.
Roland ist der beste Freund von Aymé. Er kann ihm zuhören und die Sachen, die Aymé verbockt hat, wieder einrenken. Die beiden verbindet eine stille und treue Freundschaft. Sie kennen sich fast ihr Leben lang und wissen, dass sie sich aufein¬ander verlassen können.
Ohne Isabelle Mergault wäre ein ganz anderer Film dabei herausgekommen. Sie ist sanftmütig und sehr konzentriert. Ich finde, dass der Beruf des Regisseurs gut zu ihr passt, aber ich will nicht zu viel sagen, weil man ja noch einige Komplimente für ihren zweiten und später den dritten Film aufheben muss!“

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Benoit Turjman über seine Rolle: Antoine

"Antoine ist Rolands Sohn. Er hilft Aymé, weil er sonst wenig andere Möglichkeiten hat. Er ist ein großer Junge, ein wenig einfach gestrickt, zurückhaltend und oft in seiner eigenen Welt verloren. Dennoch ist es seine Anwesenheit, die zählt. Er ist wie eine Art Gegenpol zu den anderen. In Actionszenen ist er regungslos, wenn die Menschen sprechen, schweigt er. Er könnte sprechen, aber er sieht selten einen Sinn darin. Er ist wie ein sicherer Hafen inmitten eines wütenden Sturms.
Die Rolle verlangte eine Art zu spielen, die sowohl von der Körpersprache als auch von Worten lebt. Isabelle Margault hat mich übrigens über die „Mimikschule Marcel Marceau“ engagiert. Meine Haltung und meine Körpersprache sollten meine Gefühle widerspiegeln. Ich musste sehr reduziert und zurückgenommen spielen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist zu wissen, mit wem man spielt. Bei meiner ersten richtigen Kinorolle hatte ich einfach riesiges Glück. Allein die Vorstellung mit Michel Blanc zu spielen, hat mich sehr eingeschüchtert, aber er war einfach genial. Wir haben sehr intensiv miteinander gespielt – er ist ein großer Komödiant, und sehr menschlich. Medeea wiederum ist einfach hinreißend, sehr lebendig, ich habe sofort verstanden, dass Antoine von ihr begeistert ist! Mit diesen beiden Schauspielern war die Messlatte sehr hoch gelegt.
Isabelle Mergault achtet sehr auf die Menschen und ihre Emotionen. Sie hat beim Drehbuchschreiben immer an die Schauspieler gedacht. Sie war bei den Dreharbeiten stets bei uns, in Hörweite. Ich habe sie fast nie hinter dem Monitor gesehen. Sie kennt die Charaktere und liebt sie. Sie achtet auf alles, auf Pflanzen, Tiere, dabei hat sie ihr eigenes Universum und eine ganz eigene Art des Ausdrucks. Sie sprudelt vor Leben und ist gleichzeitig sensibel. Ihr Film ähnelt ihrer Persönlichkeit.“

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Die Schauspieler

Michel Blanc / Aymé

Der vielbeschäftigte Schauspieler, Regisseur und Drehbuchautor Michel Blanc wurde am 16. April 1952 in Courbevoie, Frankreich, geboren.
Nach dem Besuch des Gymnasiums in Neuilly gründete Blanc in den 1970er Jahren mit seinen Schulfreunden Josiane Balasko, Marie Anne Chazel, Thierry Lhermitte, Gérard Jugnot und Christian Clavier die Schauspielertruppe „Le Splendid“, die in einer zum Café-Theater umgebauten Garage am Montparnasse und einer eigenen Bühne in Faubourg Saint Martin erste Erfolge feierte.
Auch im Film, hauptsächlich in den drei Produktionen der „Les Bronzés“- Reihe von Regisseur Patrice Leconte, erlangte „Le Splendid“ in Frankreich große Popularität.
Seit 1975 war Michel Blanc kontinuierlich in Hauptrollen von Kinofilmen sowie in einigen Fernseh-Produktionen zu sehen.
1984 führte er bei MARCHE Á L’OMBRE (Zwei Fische auf dem Trockenen), zu dem er auch das Drehbuch geschrieben hatte, erstmals Regie.
Blanc wurde bereits mehrfach als Schauspieler und/oder Regisseur für den CÉSAR, den renommierten französischen Filmpreises nominiert.

Filmografie (als Schauspieler, Auswahl)

1974 LA FÊTE COMMENCE (Wenn das Fest beginnt)
Regie: Bertrand Tavernier

1975 LA MEILLEURE FACON DE MARCHER (Unser Weg ist der beste)
Regie: Claude Miller

JE T’AIME MOI NON PLUS (Je t’aime)
Regie: Serge Gainsbourg

1976 LE LOCATAIRE (Der Mieter)
Regie: Roman Polanski

1977 DES ENFANTS GÂTÉS (Verwöhnte Kinder)
Regie: Bertrand Tavernier

1978 LES BRONZÉS (Die Strandflitzer)
Regie: Patrice Leconte

1979 L’ADOLESCENTE (Mädchenjahre)
Regie: Jeanne Moreau

LES BRONZÉS FONT DU SKI (Sonne, Sex und Schneegestöber)
Regie: Patrice Leconte

CAUSE TOUJOURS, TU M’INTÉRESSES (Hallo – ich mag dich)
Regie: Edouard Molinaro

1980 LE CHEVAL D’ORGUEIL (Das Traumpferd)
Regie: Claude Chabrol

1981 MA FEMME S’APELLE REVIENS
Regie: Patrice Leconte

1982 DRÔLE DE SAMEDI
Regie: Bay Okan

1983 NEMO
Regie: Arnaud Selignac

1984 MARCHE Á L’OMBRE (Zwei Fische auf dem Trockenen)
Regie: Michel Blanc

1986 JE HAIS LES ACTEURS (Ich hasse Schauspieler!)
Regie: Gérard Krawczyk

TENUE DE SOIRÉE (Abendanzug)
Regie: Bertrand Blier

LES FUGITIFS (Zwei irre Typen auf der Flucht)
Regie: Francis Veber

1989 MONSIEUR HIRE (Die Verlobung des Monsieur Hire)
Regie: Patrice Leconte

CHAMBRE Á PART (Liebe, Betrug und andere Leidenschaften)
Regie: Jacky Cukier

1990 URANUS
Regie: Claude Berry

LA MONTRE, LA CROIX ET LA MANIERE (Der Gefallen, die Uhr und der sehr große Fisch)
Regie: Ben Lewin

1991 PROSPERO’S BOOKS (Prosperos Bücher)
Regie: Peter Greenaway

1993 TOXIC AFFAIR (Toxic Affair – Die Fesseln der Liebe)
Regie: Philomène Esposito

1994 GROSSE FATIGUE
Regie: Michel Blanc

PRÊT-Á-PORTER (Prêt-à-porter)
Regie: Robert Altman

IL MOSTRO (Das Monster)
Regie: Roberto Benigni)

1995 LES GRAND DUCS (La Tournee – Bühne frei für drei Halunken)
Regie: Patrice Leconte

1998 MAUVAISE PASSE
Regie. Michel Blanc

2001 EMBRASSEZ QUI VOUS VOUDRES ((Küss mich, wenn du willst, TV)
Regie: Michel Blanc

2003 MADAME EDOUARD
Regie. Nadine Monfils

2005 JE VOUS TROUVE TRÈS BEAU
Regie: Isabelle Mergault

2006 LES BRONZÉS 3 – AMIS POUR LA VIE
Regie: Patrice Leconte


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Medeea Marinescu / Elena

Ihre erste kleine Filmrolle spielte die junge in Bukarest geborene Schauspielerin 1977 im zarten Alter von drei Jahren. Vier Jahre später folgte bereits eine größere Rolle in MARIA, MIRABELA von Ion Popescu-Gopo.

Nach Musikschule und Jazzausbildung studierte sie an der renommierten Akademie für Film und Theater in der rumänischen Hauptstadt. Anschließend war Medeea Marinescu sieben Jahre Ensemblemitglied am Nationaltheater in Bukarest.

Filmografie (Auswahl)

1981 SALTIMBANCII
Regie: Elisabeta Bostan

MARIA, MIRABELLA
Regie: Ion Popescu-Gopo

1985 PROMISIUNI
Regie: Elisabeta Bostan / Virgil Calotescu

1989 KILOMETRUL 36
Regie: Anghel Mora

1995 MYKOSCH
Regie: Danniel Danniel

1996 DOMNISOARA CHRISTINA
Regie: Viorel Sergovici

1997 UNE MÉRE COMME ON N’EN FAIT PLUS (TV)
Regie: Jacques Renard

1999 LE RECORD (TV) (Der Rekord, TV)
Regie: Edwin Baily

2001 PATUL LUI PROCUST
Regie: Viorica Mesina / Sergiu Prodan

UNE FEMME PIÉGÉE (TV) (Flucht durch Nizza, TV)
Regie: Laurent Carcélès

2005 JE VOUS TROUVE TRÈS BEAU
Regie: Isabelle MergaulT

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Die Regisseurin - Isabelle Mergault

Filmografie (als Schauspielerin, Auswahl)

1979 LA DÉROBADE (Die Aussteigerin)
Regie: Daniel Duval

1980 L’ENTOURLOUPE
Regie: Gérard Pirès

1981 DIVA (Diva)
Regie: Jean-Jacques Beineix

1982 LE CHOC (Der Schock)
Regie: Robin Davis

1984 BLANCHE ET MARIE (Blanche und Marie)
Regie: Jacques Renard

STRESS (Streß)
Regie: Jean-Louis Bertucelli

L’ARBALÉTE (Der Linkshänder)
Regie: Sergio Gobbi

1987 SALE DESTIN (Schmutziges Schicksal)
Regie: Sylvain Madigan

LÉVY ET GOLIATH (Wer hat dem Rabbi den Koks geklaut)
Regie: Gérard Oury

CLUB DE RECONTRES (Scheidung auf Französisch)
Regie: Michel Lang

AGENT TROUBLE (Agent Trouble – Mord aus Versehen)
Regie: Jean-Pierre Mocky

IL EST GÉNIAL PAPY! (Mein Opa ist genial)
Regie: Michel Drach

1988 L’AUTRE NUIT
Regie: Jean-Pierre Limosin

1990 PACIFIC PALISADES
Regie: Bernard Schmitt

1991 AUJOURD’HUI PEUT-ÊTRE (Benjamin)
Regie: Jean-Louis Bertucelli

LES CLÉS DU PARADIS (Gemischtes Doppel)
Regie: Philippe de Broca

1992 LE CERF-VOLANT (TV)
Regie: Jean-Paul Roux

2004 LA PRESSE EST UNANIME (TV)
Regie: Dominique Thiel

2005 JE VOUS TROUVE TRÈS BEAU
(Rolle: Taxifahrerin)
Regie: Isabelle Mergault

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Bauer sucht Frau
oder auch Land und Liebe

Auf den etwa 400.000 landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieben in Deutschland arbeiten durchschnittlich 3 Personen – die Mehrzahl von ihnen ist männlichen Geschlechts. Fast ein Drittel der deutschen Bauern ist ledig, denn ein Bauer gilt bei den heiratswilligen Damen nicht gerade als gute Partie.

Dabei ist er im besten Mannesalter und hat es in der Regel weit gebracht: Er besitzt ein riesiges Eigenheim auf endlosem Grund. Er hat die 260 PS eines John Deere 8400 mit Fronthubwerk, Klimaanlage, Pflückvorsatz, Schälpflug, Krümelwalze, Düngerstreuer und andere mächtige Landmaschinen, die ihm auf Knopfdruck gehorchen.

Die vollautomatische Melkanlage ist auf dem neuesten Stand, und er kassiert Subventionen von der EU. Im Winter fährt er nach Mallorca und im Sommer den Passat – regelmäßig alle fünf Jahre steht das neueste Modell wieder auf dem Hof.
Er ist gesellig und trinkt gern das eine oder andere Bier mit den Freunden von Feuerwehr oder Schützenverein.
Aber er ist allein. Denn er hat keine Frau - häufig genug keine mehr.

Vergangen sind die Zeiten, als eine Ehe auf dem Lande durch Zusammenlegen der Güter eine Grundvermehrung bedeutete, oder die Heirat mit einer nahen Verwandten eine Aufteilung des Hofes verhinderte. Geheiratet wurde damals oft nach dem Motto „Schönheit vergeht, Hektar besteht“.

Heute erbt der älteste Sohn, meist jedoch der, der sich berufen fühlt, den elterlichen Hof. Und er findet keine Frau, weil Bauerntöchter das Landleben fliehen, das sie 24 Stunden an den selben Ort und Menschen bindet. Und sie sind höchst selten als Erbinnen zu finden, die so vergeblich wie die Männer nach einem passenden Partner suchen.

Denn geblieben ist die gegenseitige Abhängigkeit der Bauersleute im täglichen Leben. Denn Landwirt sein heißt, trotz Technik und Subvention, einen archaischen Beruf zu haben, der nach Partnerschaft verlangt, weil er nur in einer Partnerschaft nachhaltig und sinnvoll auszuüben ist.

Deshalb braucht der Bauer auch eine archaische Beziehung, also eine mittelalterliche Zweck- oder Vernunftehe statt einer frühromantischen Liebesheirat. Es ist ein Glücksfall für den Bauern wie den Stadtmann, wenn beides zusammenkommt.
Immer häufiger findet die Partnersuche daher über spezialisierte Institute oder auf Internetforen wie „landflirt.de“, "herz und hof.de“ oder "herzbauer.de“ statt.

Warum hat auch die zweite Staffel der RTL-Show „Bauer sucht Frau“ noch hohe Einschaltquoten? Und warum legt der NDR mit „Land und Liebe“ noch nach, wo doch nur höchstens drei Prozent der Bevölkerung mit Landwirtschaft ihr Geld verdienen?

Der Erfolg der Fernsehformate erklärt sich einfach: Man erhebt sich über die Bauern und lacht.

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Pressestimmen

Ein durch und durch graziöser, anmutiger Film.
Le Figaro – M.-N. T.

Dringend ansehen!
Paris Match - Alain Spira

Eine kleine Komödie, die durch ihre Zärtlichkeit verblüfft und völlig mit der Spottlust bricht durch die die lispelnde Regisseurin Isabelle Mergault normalerweise aus dem Fernsehen bekannt ist
Télérama - Guillemet Olivier-Odicino

Sie malt mit sanften Tupfern und derber Komik bodenständige, in ihrer Heimat verwurzelte Menschen. Vor allem Michel Blanc ist, wie immer, hervorragend, besonders dann, wenn er seine ernsten und gefühlvollen Register ziehen kann.
Le Figaroscope - Brigitte Baudin

… dieser Versuch von Isabelle Mergault, in den großen Schuhen der französischen Komödie zu laufen ist höchst bemerkenswert.
Brasil - Alex Masson

Angenehme Stunden!
Zurban - Véronique Le Bris

Eine Bauernkomödie, manchmal tollpatschig, aber immer berührend.
Le Journal du Dimanche - Delphine de Malherbe

… eine rührende kleine Fabel.
Télé 7 Jours - Julien Barcilon

Mergault hat mit Michel Blanc den idealen Hauptdarsteller gefunden.
Premiere - Christophe Narbonne

Ein erster Film, anständig, humorvoll, gefühlvoll.
Le Parisien - Hubert Lizé

Voller Gefühl lässt uns der Film … in das Universum eines mürrischen Mannes eintauchen, der sich durch die Begegnung mit einer vor Lebensfreude sprühenden jungen Frau zaghaft und schüchtern dem Leben und der Gefühlswelt öffnet … schöne Bilder, schöne Botschaften über die Menschheit in reinster Form …
Ein mit humorvollen Feinheiten gespicktes Drehbuch. Wir verlassen das Kino mit berührtem Herz, berührt von der Schönheit, die sich in den alltäglichsten Dingen des Lebens verbirgt.
Eine sehr gelungene erste Inszenierung von Isabelle Mergault.
Nord Littoral

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