Im Kopfstand zum Glück: Presseheft

 
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Ein Film von Irene Graef

Deutschland 2011

KINOSTART: 31.03.2011
Laufzeit: 90 Minuten

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489 530 51
Fax: 089-489 530 56
info@movienetfilm.de

Pressekontakt:
Geißendörfer Film und Fernsehproduktion
Vera Richter
Tel.: 0221 - 220 5632
Fax: 0221 - 220 5439
richter@geissendoerfer-film.de
www.geissendoerfer-film.de

 

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Stab

Buch und Regie
  Irene Graef
Produzenten
  Hans W. Geißendörfer
  Vera Richter
  Irene Graef
Kamera
  Jutta Tränkle
  Andrea Gatzke
Musik
  Felix Haaksman
Mischung
  Sören Bluethgen


Mitwirkende
 
Patricia Thielemann, Alina Gabriel, Nikolas Kröger, Deborah Schottenstein, Till Schröder

IM KOPFSTAND ZUM GLÜCK ist eine Produktion der Geißendörfer Film und Fernsehproduktion, in Koproduktion mit cillafilm, mit freundlicher Unnterstützung von Kortwich Filmton und credofilm.

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Inhalt

Vier Großstadtmenschen in einem modernen Berliner Yogastudio: Der Film begleitet die Protagonisten während der Zeit ihrer Ausbildung zum Yogalehrer. Ihre Motive sind so unterschiedlich wie sie selbst: Sie wollen Yoga lehren, weil der Beruf zu wenig Erfüllung bringt oder weil sie einen seelischen Anker im Hochleistungsbetrieb benötigen, sie suchen einen Ausgleich zum einsamen Schreibtischjob oder wollen einfach tiefer in die Gedanken- und Lebenswelt der verschiedenen Yogalehren einsteigen.

Der Film erzählt von Sinnsuche, Körpererfahrung, Grenzüberschreitung – und dem Leben in Berlin. Neben der Vermittlung des Grundwissens verlangt die Ausbildung von den Schülern vor allem, dass sie zu sich selbst stehen, dass sie ihre Fehler, Schwächen, Widersprüche, aber auch ihre Talente und Chancen in Beruf, Familie und bei Freunden erkennen. Jeder für sich allein und trotzdem gemeinsam bestehen sie diese Herausforderungen. Mit heiterer Anteilnahme werden die Protagonisten bei diesem Prozess beobachtet. Sie werden begleitet bei ihren körperlichen und seelischen Anstrengungen. Die Kamera ist bei großen Gefühlsausbrüchen ebenso dabei wie bei Momenten voller Situationskomik.

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Fragen an die Regisseurin

Wie ist die Idee entstanden, einen Film über die Yogalehrerausbildung bei Spirit Yoga zu drehen?

Ich wollte einen Film über Yoga machen, wie es heute in Deutschland, von "normalen Leuten" praktiziert wird. Ein Ansatz war, herauszufinden, ob Yoga den Übenden wirklich verändert. Irgendwann war mir klar, dass ich Leute filmen sollte, die sich intensiv mit Yoga beschäftigen. Und so bin ich auf die Idee gekommen, eine Yogalehrerausbildung zu filmen. Spirit Yoga, das 2004 von Patricia Thielenmann gegründet wurde, habe ich gewählt, weil ichfinde, dass dort Yoga im Power- Vinyassa- Stil freigeistig und modern vermittelt wird. Für Großstadtmenschen, die nicht so sehr einen Guru suchen, eine besonders attraktive Variante.

Hattest du vor Drehbeginn ein festes Konzept oder ist der Film "im Flow" entstanden?

Ich hatte ein festes Konzept und meine Hauptfrage immer im Kopf: Verändert Yoga die Leute, die es praktizieren? Aber klar, Dokumentarfilme drehen bedeutet immer auch, auf die Realität zu reagieren und im richtigen Moment mit der Kamera am richigen Ort zu sein. Dazu muss man bereit sein, muss durchlässig und feinfühlig bleiben. Es geht stets um die richtige Mischung aus Plan und Improvisation.

Woher kam das Geld für den Film?


Es haben sich viele Leute für den Film eingesetzt: Meine Filmhochschule und credofilm haben mich auf Konzeptebene beraten und mit Technik unterstützt. Finanziert wurde der Film von der Geißendörfer Film und Fernsehproduktion sowie von mir gemeinsam mit cillafilm. Und natürlich wäre die Produktion des Filmes nicht möglich gewesen ohne mein großartiges Team und die Darsteller, die bereit waren, einen Teil ihrer Gagen zurückzustellen.

Du hast viele Jahre in München als Theaterregisseurin gearbeitet, warst dann in Köln- wie kamst Du darauf, den Film in Berlin zu drehen?


Ich habe mir überall Yogaschulen angesehen, aber nur bei Spirit Yoga wird in der Ausbildung viel an der Persönlichkeit der zukünftigen Lehrer gearbeitet. Das fand ich spannend. Welche Reibungen entstehen, wenn man sich mit über 30 weiter entwickeln will? Erst beim Drehen ist mir dann klar geworden, dass Berlin die Lust, sich zu verändern, extrem fördert. Die Stadt treibt ständig an, alles ist in Bewegung. So wurde Berlin zu einer weiteren Hauptfigur im Film.

Gibt es eine Vision oder Mission, die du durch den Film in die Welt bringen willst?

Visionen und Missionen überlasse ich lieber den Erleuchteten. Sie sind für dieses Thema qualifizierter. Aber eine Beobachtung habe ich durch den Film gemacht: Man kann sich verändern im Leben, immer wieder, und glücklich werden dabei. Yoga ist ein Werkzeug auf diesem Weg – genauso wie Humor.

Wie geht’s weiter?

In meinen Filmen geht es immer um die Frage, wie Menschen sich verändern. Bei meinem nächsten Film kehre ich aber zu meinen Wurzeln zurück und mache wieder einen Spielfilm. Diesmal geht es darum, wie man mit über achtzig noch mal von vorne anfangen muss. Das Drehbuch ist eben von der Filmstiftung NRW gefördert worden.

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