Vom Ordnen der Dinge: Presseheft

 
Presseheft: Inhalt

Ein Film von von Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier

Deutschland 2013

KINOSTART: 29.05.2014
Laufzeit: 85 Minuten

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489530-51
Fax: 089-489530-56

info@movienetfilm.de

Pressekontakt:
AD PR
Ariane Donhauser
lilienstr. 35, 81669 München
Tel.: 089 -44109709
presse@ad-pr.de
www.ad-pr.de

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Crew

Buch & Regie

  Jürgen Brügger
  Jörg Haaßengier
Kamera
  Sven O. Hill
Montage
  Gesa Marten, BFS
Musik
  Pit Przygodda
Produzent
  Thomas Tielsch
Ton
  Jürgen Brügger
  Jörg Haaßengier
Kamera 2nd Unit
  Benjamin Bischof
Sounddesign
  Nani Schumann
Mischung
  Hendrik Knoch
Schnittassistenz
  Brett Orloff
Titeldesign
  Katrin Heinz
Lichtbestimmung
  Nils Petersen
Produktionsleitung
  Jan-Peter Heusermann
Produktionsassistenz
  Wolfgang Kerber
  Julia Cöllen
Redaktion
  Doris Hepp (ZDF, arte)

Vom Ordnen der Dinge ist eine Produktion Filmtank, in Koproduktion mit dem ZDF, in Zusammenarbeit mit arte, gefördert durch Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein, Film- und Medienstiftung NRW, den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Deutscher Filmförderfonds

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Synopsis

Vom Ordnen der Dinge beschäftigt sich mit der Suche nach Ordnung. Dabei steht Ordnung nicht nur für ein aufgeräumtes Zimmer, sondern es entfaltet sich im Verlauf des Films ein ganzer Kosmos rund um das Ordnen, Sortieren und Systematisieren.

Oft kommt das Ordnen rational und akademisch daher. Der Film zeigt aber auch, wie das Ordnen zu einer wahren Herausforderung, einem großen Versprechen, vielleicht sogar Heilsver- sprechen werden kann.

Unsere Protagonisten versuchen auf ganz unterschiedliche Weise, Ordnung in die Welt zu bringen: in Vorgärten und Wohnzimmern, in Archiven und Bundesämtern, Kongressräumen, Rechenzentren und Unternehmenszentralen. Bei ihren überwiegend wunderlich anmutenden Versuchen, das Ganze bis ins letzte Detail zu sortieren und zu ordnen, wird nicht nur der Wahnsinn der jeweiligen Unternehmung spürbar, sondern wir entdecken dabei mitunter auch eine ganz eigene Schönheit, die etwa in der staatlichen Mikrobensammlung oder einer Statistik von weggeworfenen Getränkedosen stecken kann. Und überraschenderweise scheint es oft gar keine Rolle mehr zu spielen, ob das ursprünglich gesteckt Ziel des Projekts überhaupt je erreicht wird. Zuweilen vergisst man beim Ordnen Zeit und Raum; man taucht ab in die Wunderkammern einer Wirklichkeit, die vollkommener, harmonischer und perfekter erscheint als die Welt außerhalb.

Problematisch wird es allerdings, wenn sich diese Eigendynamik des Ordnens in den monströ- sen Groß- und Langzeitprojekten von Staat und Wirtschaft wiederfindet. Die Selbstvergessen- heit, die im Hobbykeller harmlos ist, kann sich als verhängnisvoll erweisen, wenn es um gesellschaftlich relevante Fragen geht. Auf diesem schmalen Grat, zwischen dem fast poetisch anmutenden sich Verlieren in einer leidenschaftlichen Akribie und den absurd-kafkaesken Zügen bürokratischer Planungsphantasien, auf diesem schmalen Grat bewegt sich der Film.

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Die Regisseure Jürgen Brügger und Jörg Haaßengier

BIO/FILMOGRAFIE JÜRGEN BRÜGGER

* 1969 in Epe. 1986-1989 Berufsausbildung. 1990-1992 Abitur. 1993-2000
Studium der Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Geschichte und
Soziologie an der Universität Köln, M.A. 2000-2001 Mitarbeit bei INPUT
(International Public Television Screening Conference). Seit 2002 Kubny &
Schnell Film- und Fernsehproduktion. 2003-2006 Postgraduiertenstudium an der
Kunsthochschule für Medien Köln. „Kopfende Haßloch“ war der Abschlussfilm.

Aus der Filmographie:
2010 Ausfahrt Eden, Dokumentarfilm, 80 min (mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel), DV
Festivals: Hofer Filmtage 2010, Stranger Than Fiction 2011
2006 Kopfende Haßloch, Dokumentarfilm, 37 min, Digi Beta
2005 Der Traumjob, Kurzfilm, 15 min, 35mm
2003 Eins zu eins – Geschichte glücklicher Tage, Dokumentarfilm, 20 min, Beta SP
2002 Snelweg Beautiful, Dokumentarfilm, 30 min, DV Endspiel, Kurzfilm, 5 min, DV
2001 Heute nicht, Dokumentarfilm, 6 min, DV

BIO/FILMOGRAFIE JÖRG HAASSENGIER

Geboren 1972 in Hannover. 1993 bis 2002 Studium der Philosophie und
Neueren Deutschen Literatur in Hannover und Berlin, M.A. Dazwischen längere
Auslandsaufenthalte in Iran, Pakistan, Indien, China und den ehemaligen
sowjetischen Republiken. 2002 bis 2003 Mitarbeiter bei MEDIA KOMPAKT Film
& Fernseh GmbH und FILMTANK HAMBURG. 2003-2006
Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule für Medien Köln, Fächergruppe
Film/Fernsehen. „Kopfende Haßloch“ war der Abschlussfilm.

Gemeinsame Preise/Auszeichnungen:
2006 Kopfende Haßloch
- Deutscher Kamerapreis / Schnitt 2006
- nominiert als „Bester Dokumentarfilm“ beim First Steps Award 2006
- Produktionsstipendium A38 des Kasseler Dokumentarfilmfestivals

Aus der Filmographie:
2010 Ausfahrt Eden, Dokumentarfilm, 80 min (mit ZDF/Das kleine Fernsehspiel), DV
Festivals: Hofer Filmtage 2010, Stranger Than Fiction 2011
2006 Kopfende Haßloch, Dokumentarfilm, 37 min, Digi Beta HUKL, Dokumentarfilm, 28 min, DV
2001 Gestalten für die Ewigkeit, Dokumentarfilm, 5 min, DV Festival: Saarbrücken Max Ophuels 2004
2000 Wo ist Otto Jäger?, Dokumentarfilm, 30 min, DV/Super8
1999 Früher oder später, Dokumentarfilm, 15 min, Super8
1998 Breaking the Rules, Kurzfilm, 20 min, DV
1997 Das Rollwagenfilmchen, Kurzfilm, 35 min, Super8
1995 Rainers Aufstand, Kurzfilm, 50 min, Hi8
1994 Ein Bild, Kurzfilm, 20 min, Hi8


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