Picco: Presseheft

 
Presseheft: Inhalt Presseheft PDF acrobat

Ein Film von Philip Koch

Deutschland 2010

KINOSTART: 03.02.2011
Laufzeit: 104 Minuten, Format 1 : 1,85, Dolby Digital 5.1

Verleih:
Movienet Film
Rosenheimerstr. 52
81669 München
Tel: 089-489 530 51
Fax: 089-489 530 56
info@movienetfilm.de

Pressekontakt:
ZOOM MEDIENFABRIK GmbH
Schillerstrasse 94
10625 Berlin
Telefon + 49(0)30 3150 6868
Telefax + 49(0)30 3150 6858
office@zoommedienfabrik.de
www.zoommedienfabrik.de

 

top

Stab

Buch & Regie
  Philip Koch
Bildgestaltung
  Markus Eckert, bvk
Casting
  Simone Bär
Szenenbild
  Jan Jericho
Ton
  Gunnar Voigt
Schnitt
  Andre Bendocchi-Alves
Herstellungsleitung
  Hans-Joachim Köglmeier
Co-Produzenten
  Andre Bendocchi-Alves
    Claudia Enzmann
  Philip Koch
Produzenten
  Philipp Worm
  Tobias Walker


Besetzung
 
Marc
  Frederick Lau
Kevin
  Constantin von Jascheroff
Tommy
  Joel Basman
Andy
  Marin Kiefer

ME TOO ist eine Produktion der Walker + Worm Film in Zusammenarbeit mit HFF - Hochschule für Fernsehen und Film München, in Koproduktion mit 40° Filmproduktion, Philip Koch Filmproduktion, gefördert von FFA, FilmFernsehFonds Bayern, Förderverin der HFF München

top
Synopsis

Deutschland, Jugendknast. Kevin ist neu hier, ein "Picco". Und wie alle Neuen wird er erst mal fertig gemacht. Vor allem von seinen Zellengenossen: Marc, dem Schläger, Tommy, dem Dealer, und Andy, dem Intriganten. Niemandem kann sich Picco anvertrauen: Die Psychologen sind hilflos, die Wärter überfordert, die Mithäftlinge skrupellos. Doch in einer Welt, in der das Recht des Stärkeren zählt, glaubt Picco an das Gute. Genau 104 Tage lang. Bis zu der Nacht, die das Leben der vier Zellengenossen für immer verändern wird.

Basierend auf wahren Begebenheiten.

top
Regiekommentar

PICCO erzählt von Opfern, nicht von Tätern. In diesem Film geht es nicht um die überbordende Gewalt in deutschen Jugendgefängnissen, nicht um das gnadenlose Scheitern des deutschen Justizvollzugssystems oder um die absolute Hilflosigkeit all derer, die von diesem System in Ketten gelegt werden.

In PICCO geht es um uns selbst, als Teil einer Gesellschaft, die trainiert wurde, überall dort weg zu sehen, wo es weh tut. Und dieser Film tut nicht weh wegen der radikalen Darstellung physischer Gewalt, nicht wegen der schonungslosen Brutalität, den ständigen Demütigungen, den unfassbaren seelischen Grausamkeiten. Dieser Film tut weh, weil er uns mit unserem eigenen Versagen konfrontiert. Wir können diese wütenden Kinder nicht verleugnen, die Verantwortung für ihr Scheitern nicht ihnen selbst zuschreiben. Diese Kinder sind wütend auf uns.

Wir selbst haben sie zu dem gemacht. Die einzigen Täter in PICCO sind wir. Das ist es, was uns so schmerzt.

top
Auszeichnungen
  • New Visions Program – ICFF Manaki Brothers
  • European Panorama – Camerimage Polen
  • Preis der Schülerjury – Filmfestspiele Biberach
  • Kulturpreis Bayern der E. On AG Kategorie „Kunsthochschulen“
  • German Independence Award 2010 Bester Deutscher Film – Int. Filmfestival Oldenburg
  • Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten 2010 Filmfestival Max Ophüls Preis
  • Bernhard Wicki Filmpreis 2010 Die Brücke – Der Friedenspreis des Deutschen Films 2010 (Nachwuchspreis)
  • Silberne Schale 2010 Fünf Seen Filmfestival
  • Nominiert für die Caméra d’Or 2010 Festival de Cannes
  • Nominiert bei den First Steps Award (Bester Film & Beste Kamera)
  • Nominiert für den Studio Hamburg Nachwuchspreis 2010 (Bestes Drehbuch)
top
Diese Seite als Text drucken...
... können Sie mit den meisten gängigen Internetbrowsern.
Wenn Sie die Anweisung "Drucken..." ausführen, erhalten Sie automatisch eine reine Textversion des Presseheftes.
top
 

Movienet Film GmbH • Rosenheimer Straße 52 • D-81669 München
Falls Sie Fragen zu dieser Seite haben sollten, schreiben Sie uns.