|
Ein Film von Philip Koch
Deutschland 2010
KINOSTART: 03.02.2011
Laufzeit: 104 Minuten, Format 1 : 1,85, Dolby Digital 5.1
Stab
|
Buch & Regie
|
|
Philip Koch |
|
Bildgestaltung
|
|
Markus Eckert, bvk |
|
Casting
|
|
Simone Bär |
Szenenbild |
|
Jan Jericho |
|
Ton
|
|
Gunnar Voigt |
|
Schnitt
|
|
Andre Bendocchi-Alves |
|
Herstellungsleitung
|
|
Hans-Joachim Köglmeier |
|
Co-Produzenten
|
|
Andre Bendocchi-Alves |
| |
|
Claudia Enzmann |
|
|
Philip Koch |
Produzenten |
|
Philipp Worm |
| |
|
Tobias Walker |
Besetzung
|
Marc
|
|
Frederick Lau |
|
Kevin
|
|
Constantin von Jascheroff |
| Tommy |
|
Joel Basman |
| Andy |
|
Marin Kiefer |
ME TOO ist eine Produktion der Walker + Worm Film in Zusammenarbeit mit HFF - Hochschule für Fernsehen und Film München, in Koproduktion mit 40° Filmproduktion, Philip Koch Filmproduktion, gefördert von FFA, FilmFernsehFonds Bayern, Förderverin der HFF München
Synopsis
Deutschland, Jugendknast. Kevin ist neu hier, ein "Picco". Und wie alle Neuen wird er erst mal fertig gemacht. Vor allem von seinen Zellengenossen: Marc, dem Schläger, Tommy, dem Dealer, und Andy, dem Intriganten. Niemandem kann sich Picco anvertrauen: Die Psychologen sind hilflos, die Wärter überfordert, die Mithäftlinge skrupellos. Doch in einer Welt, in der das Recht des Stärkeren zählt, glaubt Picco an das Gute. Genau 104 Tage lang. Bis zu der Nacht, die das Leben der vier Zellengenossen für immer verändern wird.
Basierend auf wahren Begebenheiten.
Regiekommentar
PICCO erzählt von Opfern, nicht von Tätern. In diesem Film geht es nicht um die überbordende Gewalt in deutschen Jugendgefängnissen, nicht um das gnadenlose Scheitern des deutschen Justizvollzugssystems oder um die absolute Hilflosigkeit all derer, die von diesem System in Ketten gelegt werden.
In PICCO geht es um uns selbst, als Teil einer Gesellschaft, die trainiert wurde, überall dort weg zu sehen, wo es weh tut. Und dieser Film tut nicht weh wegen der radikalen Darstellung physischer Gewalt, nicht wegen der schonungslosen Brutalität, den ständigen Demütigungen, den unfassbaren seelischen Grausamkeiten. Dieser Film tut weh, weil er uns mit unserem eigenen Versagen konfrontiert. Wir können diese wütenden Kinder nicht verleugnen, die Verantwortung für ihr Scheitern nicht ihnen selbst zuschreiben. Diese Kinder sind wütend auf uns.
Wir selbst haben sie zu dem gemacht. Die einzigen Täter in PICCO sind wir. Das ist es, was uns so schmerzt.
Auszeichnungen
- New Visions Program – ICFF Manaki Brothers
- European Panorama – Camerimage Polen
- Preis der Schülerjury – Filmfestspiele Biberach
- Kulturpreis Bayern der E. On AG Kategorie „Kunsthochschulen“
- German Independence Award 2010 Bester Deutscher Film – Int. Filmfestival Oldenburg
- Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten 2010 Filmfestival Max Ophüls Preis
- Bernhard Wicki Filmpreis 2010 Die Brücke – Der Friedenspreis des Deutschen Films 2010 (Nachwuchspreis)
- Silberne Schale 2010 Fünf Seen Filmfestival
- Nominiert für die Caméra d’Or 2010 Festival de Cannes
- Nominiert bei den First Steps Award (Bester Film & Beste Kamera)
- Nominiert für den Studio Hamburg Nachwuchspreis 2010 (Bestes Drehbuch)
Diese Seite als Text drucken...
... können Sie mit den meisten gängigen Internetbrowsern.
Wenn Sie die Anweisung "Drucken..." ausführen, erhalten
Sie automatisch eine reine Textversion des Presseheftes. |
|
|