Wer früher stirbt, ist länger tot : Presseheft

 

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Presseheft: Inhalt

Ein Film von Marcus Hausham Rosenmüller

Wiederaufführung: 02.06.2016

  • Verleih:
    Movienet Film
    Rosenheimerstr. 52
    81669 München
    Tel: 089-489 530 51
    Fax: 089-489 530 56
    info@movienetfilm.de
    Presse:
    ana radica ! Presse Organisation
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    80331 München
    tel +49-89-23 66 120
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    kontakt@ana-radica-presse.com

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Die Besetzung
Sebastian: Markus Krojer
Lorenz: Fritz Karl
Veronika Dorstreiter: Jule Ronstedt
Alfred Dorstreiter Jürgen Tonkel
Frau Kramer: Saskia Vester
Franz: Franz Xaver Brückner
Sepp Graudinger: Johann Schuler
Proske:
Sepp Schauer
Evi: Pia Lautenbacher
Toni: Klausi Steinbacher
Gumberger: Heinz-Josef Braun
Irmengard: Tim Seyfi

u.v.m.

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Der Stab
Regie: Marcus Hausham Rosenmüller
Drehbuch:

Marcus Hausham Rosenmüller
Christian Lerch

Kamera: Stefan Biebl
Szenenbild: Michael Köning
Kostüm: Steffi Bruhn
Schnitt: Anja Pohl, Susanne Hartmann
Musik: Gerd Baumann
Casting:
Nessie Nesslauer
Maske: Georg Korpas,
Michaela Häusler,
Sandra Lipps
Ton: Frank Hoyer

Redaktion BR:

Dr. Cornelia Ackers,
Bettina Reitz

Produzenten:

Annie Brunner,
Andreas Richter,
Ursula Woerner

Eine Produktion von Roxy Film in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk
Im Verleih von Movienet Film
Gefördert durch FilmFernsehFonds Bayern, Filmförderungsanstalt (FFA) und Kuratorium Junger Deutscher Film.

105 Minuten, Cinemascope, 35 mm, Dolby SRD

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Pressenotiz

Nur in Bayern wird der Tod so charmant humorvoll mit dem Leben und der Liebe verbunden.

WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist eine erfrischende, humorvolle Sommerkomödie mit Tiefgang und Herz. Regisseur Marcus H. Rosenmüller mischt in seinem fulminanten Debüt unterschiedliche Genres: Fiktion, Surrealismus und Realität. Die filmischen Elemente gehen nebeneinander einher und fügen sich zu einem wunderbaren Ganzen, gespickt mit Witz, Charme, einer großen Portion Frechheit und wahrem Sinn für die wichtigen kleinen Dinge des Lebens. Unterstützt von einem harmonischen Schauspiel- Ensemble ist eine lustvolle Komödie entstanden, die den Sommer rocken lässt.

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Zum Inhalt

In dem kleinen Dorf Germringen lebt der „Kandlerwirt“ Lorenz (Fritz Karl) mit seinen beiden jungen Söhnen Franz (Franz Xaver Brückner) und Sebastian (Markus Krojer). Den Gasthof betreibt er seit dem Tod seiner Frau nun schon jahrelang allein, und so mehren sich die Stimmen, dass es langsam an der Zeit wäre für eine neue Frau im Haus.

Als der 11 – jährige Sebastian zufällig erfährt, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Sebastian, der ein für sein Alter beeindruckendes Sündenregister vorzuweisen hat, fühlt sich fortan auch schuldig am Tod seiner Mutter. Da er, wie er meint, nach seinem Tode auf jeden Fall im Fegefeuer landen wird, setzt er alles daran, entweder unsterblich zu werden, oder sich von seinen Sünden reinzuwaschen. Die Stammtischler (Hans Schuler, Sepp Schauer, Heinz-Josef Braun) in der Wirtschaft seines Vaters stehen ihm dabei mit freundschaftlichem Rat zur Seite. Sebastians Übereifer führt jedoch nicht zum gewünschten Erfolg: ein gesprengter Hase, ein unsittlicher Antrag an seine Lehrerin Veronika (Jule Ronstedt), eine beinahe zu Tode gebrachte Greisin aus der Nachbarschaft – das alles verbessert die Situation nicht gerade.

Erst der Radiomoderator Alfred (Jürgen Tonkel) bringt Sebastian auf die zündende Idee: unsterblich machen kann ihn die Musik! Und auch von seiner Mutter meint Sebastian ein Zeichen erhalten zu haben: um seine Sünden abzuarbeiten, muss für seinen Vater eine neue Frau finden. Das findet auch der Stammtisch: „Eine mit G’schick, Grips und einem g’scheiten Arsch!“. Diese Attribute scheint die alleinstehende Nachbarin Frau Kramer (Saskia Vester) zu erfüllen, die Sebastian fortan allerliebst und wohlerzogen becirct und auf die Nöte seines Vaters hinweist. Lorenz allerdings reagiert eher genervt auf die bald einsetzenden Besuche der redseligen Frau Kramer - was Sebastian nämlich nicht weiß: auf unerklärliche, fast magische Weise f ühlen sich Lorenz und Veronika zueinander hingezogen!

Sebastian arbeitet also an seiner Karriere als Rockmusiker, für Lorenz zeichnet sich ein neues Glück ab, alles könnte so wunderbar sein - gäbe es nicht noch ein letztes Hindernis: Veronika ist verheiratet, und zwar mit Alfred. Doch Sebastian, der seinen Irrtum erkannt hat, wird auch dieses kleine Problem noch in Angriff nehmen: ein weiteres Zeichen am Grab seiner Mutter macht ihm klar: Alfred muss sterben....

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Gespräch mit Marcus H. Rosenmüller im Sommer 2006

In Ihrem Film geht es um Liebe, Tod und Humor. Wie kommt man darauf, das zu kombinieren?
Im Film geht es ja auch um Musik, besonders die Kraft von Musik spüren zu lassen, dass es mehr gibt: etwas Unsterbliches. Und Liebe und Tod sind natürlich die Themen der Musik.

Wie und wann entstand die Idee zum Film?
Bei einem Ausflug zum Wendelsteinsender (BR) mit Michael Bleier, dem Bassisten unserer Band. Der kam auf die Idee, den Sender zu überfallen und unsere Lieder einzuspeisen, um doch noch (als Rockmusiker) Weltstars zu werden.

Haben Sie selbst Erlebtes eingearbeitet?
Freilich...aber nur im Ansatz, dann kommt die Überspitzung und die Fantasie hinzu. Ich war aber (oder bin ich’s noch?) mit Sicherheit auch ein Bursche der gerne zur Übertreibung neigte und Erlebtes mit Fantasie vermischte und als erlebtes Abenteuer wiedergab (also gern vor den Anderen protzte...).

Was ist für Sie das Besondere am Film und besteht nicht die Gefahr als „bayerische Komödie“ abgetan zu werden?
Für mich ist das Besondere die Mischung der Genres. Das Fantastische, Surrealistische gemischt mit einem traditionellen Volkstheaterhumor – ich mag guten Komödienstadl genauso wie Valentin oder Luis Bunuel. In "Wer früher stirbt ist länger tot" fügen sich filmische Elemente aus Fiktion (z.B. das "Fegefeuer"), surreale Bilder und Szenen (wie die "Nudel im Bluttopf" oder der "Wolpertinger-Tanz") und Realität zu einer stimmigen Story.

Wieso dieser Mix?
Na, aus Spaß an der Freude!

Haben die Bayern einen besonderen Humor?
Ich denke schon – und einen besonderen Glauben, nämlich den katholischen, der im Grunde auch sehr lustig und morbide ist.

Hatten Sie beim Drehbuchschreiben bereits die im Film auftretenden Schauspieler vor Augen, oder war das ein „Casting-Glücksgriff“?
Ein paar schon, wie meinen Stammtisch und den Radiomoderator Jürgen Tonkel. Die Kinder, insbesondere Markus Krojer, der war ein Glücksgriff, der mit viel Arbeit seitens der Casterin Nessie Nesslauer zu tun hatte. Da hab ich beim Schreiben den Markus vor Augen gehabt, blöderweise den Markus aber noch nicht gehabt!

Was hat beim Drehen besonders viel Spaß gebracht?
Na Ja, es gab sehr viele Reaktion seitens des Teams: wie schön und lustig sie die Geschichte fanden, und das motiviert natürlich dementsprechend. Man hat so bei jedem die Lust gesp ürt, diesen Film machen zu wollen!

Der Filmtitel ist ja sehr markant, wie kamen Sie darauf?
Den kredenzte mir mein lieber Co-Autor Christian Lerch.

War es immer klar, dass "Wer früher stirbt ist länger tot" ein Kinofilm wird?
Ja, weil ich immer noch nicht weiß, weshalb ein Film nicht im Kino laufen sollte...

Warum sollte man den Film unbedingt sehen?
Ja unbedingt wegen dieser einen Szene, der ganz Bestimmten, dieser Einen da, Sie wissen schon, aber die verraten wir jetzt nicht!

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O Fortuna – Liberalitas Bavarica

Die bayerische Kultur spiegelt sich im täglichen Leben, in Trachten und Festen, eben im gelebten Brauchtum wieder. Gibt es aber eine bayerische Geschichte, welche die Uhren anders gehen lässt?

In Bayern haben sich durch die Jahrhunderte Eigenheiten und besondere Selbstverständnisse entwickelt. Seit Wegfall der Königskrone ist eine Volkssouveränität der Meinung, Bayern zu regieren. Aber, frei nach Achternbusch, sind sowieso eigentlich 80 % der Bayern Anarchisten, sie wissen es nur nicht.
Der Grundsatz von „Leben und Leben lassen“, eben die sprichwörtliche Redensart Liberalitas Bavarica, deren Beschwörung zum Standardrepertoire bayerischer Rhetorik gehört, und der aufgeschlossene Umgang der Menschen miteinander, sind wichtige Wurzeln für die bayerische Lebensart. Allerdings gilt trotzdem: „Mia san mia“ und „Bayern zuerst“!

Die Landwirtschaft hat Bayern mit seiner Kulturlandschaft, aber auch mit Traditionen, Sitten und Gebräuchen entscheidend geprägt. Trotz starker Veränderungen gingen die Bezüge zum Althergebrachten nie verloren, das Moderne wird hier behutsam mit dem von Brauchtum und Glauben geprägten Lebensrhythmus verknüpft.

Jenseits krachlederner Klischees gilt Bayern ja als das Land der Lebensqualität und der Lebenskunst - seine Landschaften machen es zum Magneten des Tourismus, die überall lebendige und allgegenwärtige Tradition prägt die Kultur seiner Bürger. Man war schon immer eine Drehscheibe der Handelsströme in den Mittelmeerraum und nach Südost-Europa. Die Alpen mit Deutschlands (Zug-)Spitze bildeten nämlich nie eine "hohe Grenze". Bayern ist somit ja eigentlich weniger engstirnig, denn weltoffen.
Stets öffnete sich Bayern den Einflüssen der mediterranen Kultur, was heutzutage weiterhin an der typisch bayrischen Ruhe und Gelassenheit deutlich erkennbar ist.

Kaum ein anderes deutsches Bundesland besitzt auch eine Musikkultur, die für sich beanspruchen kann, so eng mit der Tradition des Landes verbunden zu sein. Was für die Volksmusik gemeinhin selbstverständlich ist, trifft in Bayern in großem Maß auch für andere Sparten der Musik zu: Carl Orff erfand das Bairische Welttheater, er ist als Schöpfer der »Carmina burana« Mittler zwischen bayerischer Tradition und Moderne und schlägt mit seiner gleichermaßen bodenständigen wie elementaren Musiksprache die Brücke zur Antike. Werner Egk artikuliert jenen modernen Ausdruck altbayerischer Volksmusik, der den Tanz des Zwiefachen zum natürlichen Element seiner Musik werden lässt und seinen aus den Märchen entlehnten Figuren der »Zaubergeige« durch das Volkslied Opernstimmen gibt. Wilfried Hiller bedient sich in Teilen seiner modernen Musik eines unverwechselbar bayerischen Tonfalls. Seine bairische Mär »Der Goggolori« wurde mit über einhundert Aufführungen die erfolgreichste moderne Oper nach 1945. Die Summe solch unterschiedlicher Musik hat aber eines gemeinsam: Als ein Spiegel des bayrischen Lebens kann sie die Wirklichkeit hörbar abbilden.
" Der Staat schützt die natürlichen Grundlagen und die kulturelle Überlieferung" heißt es in der Bayerischen Verfassung, die sich auch zum Kulturstaat und den damit verbundenen Aufgaben bekennt. Damit sind Bewahren und Zukunftsperspektiven der Kultur gleichermaßen Auftrag, den sich das öffentliche Leben dieses Landes zum zentralen Anliegen macht.

Der Katholizismus spielt innerhalb des traditionell bayrischen Denkens eine außergewöhnliche Rolle, ist aber im ältesten Staat Europas, keine Selbstverständlichkeit, sondern umhegt, erkämpft und sorgsam bewahrt.
Der katholische Glaube folgt hier einem eigenen Schema und drängt in eine bedeutungsschwere Position für Kirche, Gesellschaft und Staat. Dadurch schließen eigenwilliges Verhalten, politisches Denken und Handeln, aber auch Wallfahrten, Beten und Feiern einander nicht aus, sondern ein. Diese einzigartige Kombination zeigt sich dem Normaldeutschen natürlich besonders schön an unserer „Allerheiligen“ christlich-sozialen Union. Die Reinigung der Sünden durch das Fegefeuer bleibt als Albtraum in der bayrischen Glaubenswahrnehmung allerdings deutlich vorhanden. Der Bayer bemüht sich nun nicht etwa jegliches Sündigen zu vermeiden, sondern versucht natürlich stets mit allerlei List und Tücke dem quälenden Inferno zu entwischen. Da ist es gar praktisch, dass man durch das „Beichten“ der sündenbefleckten Weste schon im Diesseits einen kleinen Vorwaschgang angedeihen lassen kann. Katholisch sein bedeutet in Bayern allerdings nicht, rückständig zu sein. Das lehrt uns zum Beispiel der berühmt-katholische Männerverein aus Tuntenhausen(!): Lieber eher alles genau prüfen und das „Gute“ wahren - das liegt dem Bayern näher. Auf besondere Weise gestaltet hier die Glaubenskraft das Leben und das Bild unseres Landes.

Und daraus entsteht in Bayern ein außergewöhnliches Zusammengehörigkeitsgefühl: Man lebt, man liebt – man streitet, man leidet – man politisiert, man feiert – und vor allem, man isst und trinkt miteinander.

In der Kirche und am Stammtisch sind eben alle Menschen gleich, nur nicht die Anderen!



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Die Besetzung

MARKUS KROJER
als Sebastian

Der elfjährige Sebastian ist ein wilder Lausbub und hat bereits ein gehöriges Sündenregister vorzuweisen. Als ihm bewusst wird, dass seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist, versucht er vergebens, seine Weste rein zu waschen, um nicht ins Fegefeuer zu kommen. Da bleibt ihm nach reiflicher Überlegung nur eines – er muss unsterblich werden.

Markus Krojer, Jahrgang 1994, besucht die 6. Klasse des Gymnasiums Mainburg. In seiner Freizeit spielt er Fußball und Tennis, außerdem Schlagzeug und E-Gitarre, die er sich selbst beibringt.
Seit Herbst 2003 ist Markus Krojer Mitglied im Theaterverein Mainburg, wo er bereits zur 50-Jahrfeier der Stadt in einer Musical-Hauptrolle zu sehen war. Seit fünf Jahren musiziert Markus Krojer außerdem zusammen mit seinem Bruder und hat auch kleinere Auftritte.

WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist die erste Kinorolle von Markus Krojer. Im Frühjahr 2006 stand er außerdem für eine weitere Hauptrolle in dem Fernsehfilm „Rettet die Weihnachtsgans“ an der Seite von Christian Tramitz, August Schmölzer, Katharina Müller-Elmau uva. vor der Kamera.


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FRITZ KARL
als Lorenz

Lorenz ist der wortkarge „Kandlerwirt“ und seit dem Tod seiner Frau allein erziehender Vater von Sebastian und Franz. Ohne Frau fällt es allerdings nicht immer leicht, sich um die Wirtschaft und die Söhne gleichzeitig zu kümmern. Hinter der harten Schale steckt jedoch ein sehr weicher und romantischer Kern, wie Veronika Dorstreiter bald feststellen wird.

Fritz Karl, Jahrgang 1967, stammt aus Gmunden am Traunsee im Salzkammergut. Er war Mitglied der Wiener Sängerknaben, seine Schauspielausbildung absolvierte er am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Nach einigen Engagements bei freien Theatergruppen, ging Fritz Karl 1992 ans Theater in der Josefstadt, Wien. Für die Rolle des jungen Straftäters Mario in "Höhenangst" (Regie: Houchang Allahyaris) wurde Fritz Karl 1995 mit dem Max-Ophüls-Preis als "Bester Nachwuchsdarsteller" ausgezeichnet.

Auswahl Kino

2006 „Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Bettina Wilhelm
2002 „Jennerwein“ Regie: Hans-Günther Bücking
2000 „Julias Geist“ Regie: Bettina Wilhelm

Auswahl TV

2006 “Harte Fakten” Regie: Martin Enlen
2005 „Auf immer und ewig...“ Regie: Markus Imboden
  „Rosa Roth“ Regie: Carlo Rola
  “Kronprinz Rudolph” Regie: Robert Dornhelm
  “Windscheid geg. Windscheid” Regie: Zoltan Spirandelli
2004 „Papa und Mama“ Regie: Dieter Wedel
  „Kuckuckskind“ Regie: Martin Enlen
  „Durch Liebe erlöst“ Regie: Jörg Grünler
2003 „Der weiße Afrikaner“ Regie: Martin Enlen
  „Alpenglühen“ Regie: Hajo Gies
2001
"Entscheidung im Eis –
eine Frau jagt den Mörder"
Regie: Jörg Grünler
2000 „Sophie“ Regie: Matthias Tiefenbacher
1999 „Die Verhaftung des Johann
Nepomuk Nestroy“
Regie: Dieter Berner
     

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JULE RONSTEDT
als Veronika Dorstreiter

Veronika ist Sebastians Lehrerin und mit dem Radio DJ Alfred verheiratet. Leider kriselt ihr Eheglück mit Alfred, darüber hinaus bereitet ihr auch Sebastian in der Schule einige Sorgen. Bei dem Versuch, mit Lorenz ein klärendes Gespräch über Erziehungsfragen zu f ühren, kommt unfreiwillige Magie ins Spiel.

Jule Ronstedt, Jahrgang 1971, stammt aus München. Von 1990 bis 1993 erhielt sie ihre Ausbildung an der Neuen Münchner Schauspielschule. Am Theater konnte man Jule Ronstedt von 1996-2000 an den Münchner Kammerspielen, unter Intendant Dieter Dorn, sehen, sowie 2003 als Gast am Berliner Ensemble (Intendant: Claus Peymann). Neben ihrer Arbeit als Schauspielerin, ist Jule Ronstedt auch erfolgreich als Theaterregisseurin in München tätig. Zu Ihren Inszenierungen zählen u.a. 1998 „Grabesdramen von drei Damen“ am Theater Viel Lärm um Nichts und 1999 „Andere Baustelle“ an den Kammerspielen. Bei beiden Stücken zeichnete sich Jule Ronstedt sowohl als Regisseurin, als auch als Autorin verantwortlich. 2002 folgte „Das Orchester“ am Metropol-Theater und in diesem Jahr „FlussPferde“ am Theater der Jugend, Schauburg.1997 wurde Jule Ronstedt für „Bandagistenglück“ als beste Nachwuchsdarstellerin mit dem Max Oph üls Preis ausgezeichnet.


Auswahl Kino

2006 „Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Marcus H. Rosenmüller
2002 „Großglocknerliebe“ Regie: Joe Duebell
1996
"Bandagistenglück" Regie: Maria Teresa Camoglio
1998 „Kismet“ Regie: Andreas Thiel
     

Auswahl TV

1994 - 96
Regie: Joe Duebell  
1997 „Polizeiruf 110 – Todsicher“ Regie: Thomas Jacob
2000 „Wenn Männer Frauen trauen“ Regie: Curt M. Faudon
  „Geier am Reisrand“ Regie: Paul Harather
  „Hinterlassenschaften“
Regie: Steffi Kammermeier
2001 „Café Meineid“ Regie: Franz Xaver Bogner
2002 „Café Meineid“ Regie: Franz Xaver Bogner
2003 „Der Bulle von Tölz“ Regie: Wolfgang F. Henschel
  „Soko Kitzbühel“ Regie: Michael Zens
  „Der Dicke“ Regie: Franziska Meyer-Price
  „Rosenheim Cops“ Special / Regie: W. Engelhardt
2004 „Polizeiruf 110 – Die Maß ist voll“ Regie: Klaus Krämer
  „Liebe Amelie“ Regie: Maris Pfeiffer
2005 „Der Bulle von Tölz – Mord im Kloster“ Regie: Wolfgang F. Henschel
  „Soko Köln - Patchwork“ Regie: Axel Barth
2004 „Polizeiruf 110 – Die Maß ist voll“ Regie: Klaus Krämer
  „Liebe Amelie“ Regie: Maris Pfeiffer
2003 „Der Bulle von Tölz“ Regie: Wolfgang F. Henschel
  „Soko Kitzbühel“ Regie: Michael Zens
  „Der Dicke“ Regie: Franziska Meyer-Price
  „Rosenheim Cops“ Special / Regie: W. Engelhardt
2002 „Café Meineid“ Regie: Franz Xaver Bogner
2001 „Café Meineid“ Regie: Franz Xaver Bogner
2000 „Wenn Männer Frauen trauen“ Regie: Curt M. Faudon
  „Geier am Reisrand“ Regie: Paul Harather
  „Hinterlassenschaften“
Regie: Steffi Kammermeier
1994-96 „Aus heiterem Himmel“  

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JÜRGEN TONKEL
als Alfred Dorstreiter

Alfred, Veronikas Mann, ist Radio DJ und Musikfanatiker. Die glücklichsten Tage seiner Ehe mit Veronika sind Vergangenheit, doch Alfred hat ja immer noch seine Musik. Bei einem Schulklassenbesuch im Sender macht Alfred Sebastian klar, dass man als Musiker Unsterblichkeit erreichen kann.

Jürgen Tonkel, Jahrgang 1962, lebt in München. Er absolvierte seine private Schauspielausbildung von 1984 bis 1988. Seitdem steht Jürgen Tonkel auf diversen Münchner Theaterbühnen, wie der des Prinzregententheaters, des Metropol Theaters oder des Volkstheaters. Im Herbst kann man ihn erneut in „Männerhort“ zusammen mit seinen Kollegen Christoph Maria Herbst, Bastian Pastewka und Michael Kessler am Theater am Kurfürstendamm Berlin spielen sehen.
WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist nach „Hotel Deepa“ die zweite Zusammenarbeit von Jürgen Tonkel und Marcus H. Rosenmüller.

Auswahl Kino

1995
„Und keiner weint mir nach“ Regie: Joseph Vilsmair
1998 „Zum Sterben schön“ Regie: Friedemann Fromm
2001 „Feindliche Übernahme – Althan.com“ Regie: Carl Schenkel
2000
„Hotel Deepa“ Regie: Marcus H. Rosenmüller
2002 „Fickende Fische“ Regie: Almut Getto
2003 „Sommersturm“ Regie: Marco Kreuzpaintner
  „Der Untergang“ Regie: Oliver Hirschbiegel
2004
„The Clan“ Regie: Christian de Sica
2005 „Good Kill“ Regie: Uwe Greiner
2006 „Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Marcus H. Rosenmüller

Auswahl TV

2000 „Brennendes Schweigen" Regie: Friedemann Fromm
2002 „Traumfrau mit Verspätung" Regie: Hans Erich Viet
seit 2003 „K3 – Kripo Hamburg“ Regie: Friedemann Fromm
2004 „Der Staatsanwalt – Henkersmahlzeit“ Regie: Peter W. Brinkmann
2005 „Helen, Fred & Ted“
Regie: Sherry Horman
  „Rose“ Regie: Alain Gsponer
  „Bela Block – Barmherzige Brüder“ Regie: Hans Steinbichler


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SASKIA VESTER
als Frau Kramer


Frau Kramer ist die allein erziehende Mutter von Sebastians Freundin Evi. Sebastian ist der Meinung, dass sie die Richtige für seinen Vater wäre, doch leider ist Lorenz nicht halb so verliebt in Frau Kramer, wie diese nach Sebastians Überzeugungsarbeit meint.

Saskia Vester, Jahrgang 1959, lebt in München. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie an der Neuen Münchner Schauspielschule. Nach einigen Theaterengagements, hat Saskia Vester sich seit den 80er Jahren mit einer Vielzahl an Kino- und Fernsehproduktionen einen Namen als extrem wandelbare und äußerst beliebte Schauspielerin gemacht.

Auswahl Kino

1994
„Frauen sind was wunderbares“ Regie: Sherry Hormann
  „Japaner sind die besseren Liebhaber“ Regie: Philipp Weinges
1996 „Winterschläfer“ Regie: Tom Tykwer
1997
„Solo für Klarinette“ Regie: Nico Hofmann
1998 „Gangster“ Regie: Volker Einrauch
2000 „Anam“ Regie: Buket Akalus
2003 „Männer wie wir“ Regie: Sherry Hormann
2004
„Grenzverkehr“ Regie: Stefan Betz
2006 „Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Marcus H. Rosenmüller

Auswahl TV

1994
„Ausweglos“ Regie: Sigi Rothemund
1996 „Der Fahrradfahrer“ Regie: Hilde Bechert
1997 „Zum Sterben schön“ Regie: Friedemann Fromm
1998
„Tatort - Kinder der Gewalt“ Regie: Ben Verbong
  „Der Hahn ist tot“ Regie: Hermine Huntgeburth
  „Gestern ist nie vorbei“ Regie: Sigi Rothemund
1999 „Vertrauen ist alles“ Regie: Berno Kürten

„Sex und andere Kleinigkeiten“ Regie: Jan Ruzicka
2000 „Love Trip“ Regie: Richard Huber

„Ich beiß zurück“ Regie: Claudia Garde
2001 „Westentaschenvenus“ Regie: Christian von Castelberg
  „Mein Vater und andere Betrüger“  
2002 „Weihnachten im September“ Regie: Hajo Gies

„Geht nicht, gibt’s nicht“ Regie: Renè Heisig
  „Mutter auf der Palme“ Regie: Dror Zahavi
2003 „Im Zweifel für die Liebe“ Regie: Johannes Fabrick

„Liebe wie am ersten Tag“ Regie: Jan Ruzicka
2004 „Die Ärztin“ Regie: Matti Geschonneck
  „Das Gespenst von Canterville“ Regie: Isabel Kleefeld
2005 „K 3 – Kripo Hamburg“ Regie: Friedemann Fromm
  Das Glück klopft an die Tür“ Regie: Christine Kabisch
2006 „Heirate meine Frau" Regie: Hajo Gies
  „Dauerdienst“ (Serie)

Regie: Mathias Glasner, Lars Kraume

  „Im Namen der Braut“ Regie: Peter Gersina

 


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FRANZ XAVER BRÜCKNER
als Franz

Franz hat mit seinem jüngeren Bruder Sebastian die alters- und geschlechtsüblichen Streitereien. Als seine Hasen bei einem durch Sebastian verursachten Unfall sterben, schiebt er Sebastian gleich auch noch die Schuld am Tod der Mutter in die Schuhe.

Franz Xaver Brückner, Jahrgang 1987, besuchte bis zum Ende des Schuljahres das Gymnasium und beginnt nun eine Lehre als Elektro-Techniker. Er spielt Trompete und Flügelhorn. Seit fast sieben Jahren ist Franz Xaver Brückner Mitglied der Theatergruppe „Riederinger Hirtabuam“, für deren Krippenspiel er bereits Auftritte u.a. in München, Salzburg und Berchtesgaden hatte. Darüberhinaus macht Franz Xaver Brückner seit vier Jahren die Spielansagen beim Salzburger „Jedermann“ in der Inszenierung von Christian Stückl.

WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist die erste Kinorolle von Franz Xaver Brückner.


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Die Stammtischler

JOHANN SCHULER
als Sepp Graudinger

Der Graudinger Sepp ist Bierfahrer, Stammtischbruder, Mitglied und Autor der Germringer Volkstheatergruppe. Mit seiner trockenen Art versucht er, Sebastian mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Leider nicht immer mit gutem Ratschlag.

Johann Schuler wurde 1958 in München geboren. Von 1986 bis 1992 war er Mitglied des Ensembles der Iberlbühne, München, von 1992 bis 2002 stand Johann Schuler als Ensemblemitglied auf der Bühne des Münchner Volkstheaters und ist auch weiterhin Gast-Schauspieler, u.a. in „Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ .

Auswahl Kino

2006 „Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Marcus H. Rosenmüller
1990 „Rama Dama“ Regie: Joseph Vilsmaier
  „Keep on Running“ Regie: Holm Dressler
1986
„Die Chinesen kommen“ Regie: Mnfred Stelzer
1986
„Die Chinesen kommen“ Regie: Mnfred Stelzer

Auswahl TV

2005 „Der Judas von Tirol“ Regie: Werner Asam
2004 „Zeit der Fische“ Regie: Steffi Kammermeier
2003/04/05
„München 7“ Regie: Franz Xaver Bogner
2002 „Der Bulle von Tölz - Der freie Fall“ Regie: Wolfgang F. Henschel
2001 „Tatort - Und dahinter liegt New York“ Regie: Friedemann Fromm
2000 „Sophie – Sissi’s kleine Schwester“ Regie: Matthias Tiefenbacher

„ Hinterlassenschaften“ r Regie: Steffi Kammermeie
1999
„Fast ein Gentlemen“ Regie: Karola Hattop
1988 „Der Bulle von Tölz - Walpurgisnacht“ Regie: Walter Bannert
  „ Café Meineid“ Regie: Franz Xaver Bogner
1997 „Lychees weißblau“ Regie: Erich Neureuther
1995 „Mali“ Regie: R. Wolfhardt
1994 „Hölleisengretl“ Regie: Jo Baier
seit 1993 „Komödienstadel“ Regie: K. Grabowsky

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SEPP SCHAUER
als Proske

Proske ist ebenfalls Stammtischler und Teil der Theatergruppe, die im „Kandlerwirt“ das Stück „Die gestohlene Glückssau“ probt. Proskes besonnenes Gem üt wirkt immer wieder beruhigend auf Sebastian.

Sepp Schauer, Jahrgang 1949, hat nach seiner Schauspielausbildung jahrelange Theatererfahrung als festes Ensemblemitglied an der Iberl Bühne in München gesammelt und war auch auf Bühnen wie dem Theater Rechts der Isar zu sehen. Er hat in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt.
Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler ist Sepp Schauer erfolgreich mit seinen Lesungen als Sepp Sturm in „Stürmische Geschichten“ und „Münchner Sturmwarnung “ von Corinna Binzer.

 

Auswahl Kino

2006
„Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Marcus H. Rosenmüller
2002 „Die Scheinheiligenr“ Regie: Thomas Kronthaler
1989 „Abrahams Gold“ Regie: J. Graser

Auswahl TV

2006
„Das Weihnachtsekel“ Regie: Joseph Vilsmaier
2005 „Sturm der Liebe“ Regie: Diverse
  „Weißblaue Wintergeschichten“ Regie: K. Wichniarz
2004 „Der Bulle von Tölz“ Regie: U. Witte

„München 7“ Regie: Franz Xaver Bogner
2003 „Amerikaner mit Zuckerguss“ Regie: Steffi Kammermaier
2001 „Katz & Hund“ Regie: Dieter Berner
2000 „Die Hochzeit auf dem Lande“ Regie: Gloria Behrens
1999
„Der Leberkasbaron“ Regie: Tobias Siebert
1998 „Cafe Meineid“ Regie: Franz Xaver Bogner
1997
„Tatort- Der Teufel“ Regie: Thomas Freundner
1995 „Kriminaltango“ Regie: Holger Barthel/Peter Fratzscher
1991 „Löwengrube“ Regie: Oliver Storz/Rainer Wolffhardt

 

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HEINZ-JOSEF BRAUN
als Gumberger

Der Gumberger ist Teil Drei des Stammtischs und spielt eine aufbrausende Rolle im Theaterstück. Sein offener und schonungsloser Realismus wirkt ziemlich nachdr ücklich auf Sebastian.

Heinz-Josef Braun, Jahrgang 1957, stand nach seiner Schauspielausbildung an verschiedenen Theatern in München wie z. B. Theater rechts der Isar oder Volkstheater München auf der Bühne. Von 1982 bis 1999 war Heinz-Josef Braun Bassist der Musikgruppe „Haindling“ und hat parallel zu seinen Arbeiten für Film, Fernsehen und Theater verschiedene Soloprogramme wie „Heinz bleibt Heinz“, „3000 Heinz“ das Theater-Solo „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ (nach Gogol) und zuletzt “Heinz und die Frauen” entwickelt, mit denen er erfolgreich in Deutschland gastierte.

Auswahl Kino

2006 „Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Marcus H. Rosenmüller
1997 „Krambambuli“ Xaver Schwarzenberger
1996 „Easy Day“ Hans Horn
1990 „Wildfeuer“ Jo Baier

Auswahl TV

2004 „Tatort – Tödliche E-mail“ Manuel Siebenmann
2002 „Im Schatten der Macht“ Oliver Storz
2001 „1809 – Andreas Hofer“ Xaver Schwarzenberger
2000 „Die Manns – Ein Jahrhundertroman“ Heinrich Breloer
1998 „Silberdisteln“ Udo Wachtveitl
1996 „Dr. Knock“ Dominique Graf
1995 „Mali“ Rainer Wolffhardt

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TIM SEYFI
als Irmengard

Einer der Stammtischler hat ja nun die Rolle der Frau im Theaterstück zu übernehmen. Also muss der Jüngste als Irmengard ran. Irmengard hat darüber hinaus auch ein jugendliches Verständnis für Sebastians Eskapaden.

Tim Seyfi, Jahrgang 1971, lebt seit 1974 in München und betrachtet bayrisch als seine zweite Muttersprache. Bevor er sich für die Schauspielerei entscheidet, studiert Tim Seyfi Fremdsprachen und lässt sich zum Simultandolmetscher für die Sprachen Englisch und Französisch ausbilden. Während eines Studienaufenthaltes in Paris und Marseille tritt Tim Seyfi einer Theatertruppe bei und beschließt, nach Abschluss des Studiums das Hobby zum Beruf zu machen. Er studiert an der renommierten Schauspielschule „Cours Florent“ in Paris. Zurück in München brilliert er auf einer Kleinkunstbühne in Fassbinders Stück „Katzelmacher“, wo ihn Regisseur Hans Christian Müller 1995 entdeckt und ihn für die Hauptrolle seines Fernsehspiels „Willkommen in Kronstadt“ besetzt. Neben seiner Arbeit für Kino (u.a. „Gegen die Wand“, Regie: Fatih Akin) und Fernsehen (u.a. „Ein Sommertraum“, Regie: Rolf Silber), konnte der Schauspieler auch in ambitionierten Kurzfilmen (u.a. „Magic Bus“, Regie: Emir Kusturica) sein Können immer wieder unter Beweis stellen: Für seine Rolle in „The Cookie Thief“ von Korinna Sehringer erhielt er 2001 den „Best Actor Award“ auf dem Filmfestival in Badalona in Spanien. Mit seiner Improvisations-Theatertruppe „Fast Food“ ist Tim Seyfi als Kulturbotschafter im Auftrag des Goethe-Instituts weltweit im Einsatz.

 

Auswahl Kino

2006 „Wer früher stirbt, ist länger tot“ Regie: Marcus H. Rosenmüller
  Fay Grim Hal Hartley
2004 "Meine Frau, meine Freunde und Ich" Detlef Bothe
2003 „Gegen den Wind“ Fatih Akin
  "Basta – Rotwein oder tot sein" Pepe Danquart
2002 „Alltag“ Neco Celik
2001 „In Search Of An Impotent Man“ John Henderson
2000 "Emil und die Detektive" Franziska Buch
1999 The Cookie Thief Korinna Sehringer
1997 Magic Bus Emir Kusturica

Auswahl TV

2006 Ein Fall für den Fuchs Sigi Rothemund
  Das total verrückte Wunderauto Michael Karen
2005 Abschnitt 40 Kilian Riethoff
  „Tatort – Tod auf der Walz“ Martin Enlen
2004 Tatort – Ein Glücksgefühl Filipos Tsitos
  „Zeit der Wünsche“ Rolf Schübel
2003 „SWR-Tatort – Abgezockt“ Christoph Stark
2002 Drei Frauen, ein Plan und die ganz große Kohle Reinhard Schwabenitzky
2001 „Ein Sommertraum“ Rolf Silber
2000 „Du oder Keine“ Marco Serafini
1999 „Polizeiruf 110 – Verzeih mir“ Hartmut Griesmayr

 

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Der Stab

MARCUS HAUSHAM ROSENMÜLLER
Regie und Co-Autor

Marcus H. Rosenmüller wurde 1973 in Tegernsee geboren. Nach seinem Abitur begann er ein Studium an der Hochschule für Fernsehen und Film, München, Abteilung Film/Fernsehspiel, das er 2003 erfolgreich abgeschlossen hat. Bereits während seiner Studienzeit machte Marcus Hausham Rosenmüller mit seinen Filmen “Hotel Deepa“ (2001), gedreht in Indien, “Kümmel und Korn” (2000) und “Nur Schreiner machen Frauen glücklich” (1998) auf sich aufmerksam. Marcus H. Rosenmüllers Filme waren auf diversen Festivals wie z. B. SehSuechte Potsdam und dem Studentenfilmfest München zu sehen und haben mehrere Pr ädikate und Publikumspreise erhalten.

Außerdem drehte Marcus H. Rosenmüller für den Bayerischen Rundfunk mehrere Folgen der Dokumentar-Reihe „Irgendwo in Bayern“: „Den Frieden in der Hand“ (2003 Co-Regie zusammen mit Joseph Vilsmaier), „Almrauschen – Leben und Lieder auf der Alm“ (2004), „Drachen und andere Originale“ (2004). 2003 entstand außerdem in Zusammenarbeit mit Arte und dem BR der Kurzfilm „C’est la vie“ (2003), der u.a. beim Max Ophüls Preis in Saarbrücken und beim Fantastisk Filmfestival Lund, Schweden, gezeigt wurde. „C’est la vie“ ist Teil der Talentrolle Kurzfilm zum 40-jährigen Jubiläum des Kuratoriums junger deutscher Film.

„C’est la vie“ und „Kümmel & Korn“ erhielten jeweils das Prädikat „besonders wertvoll“ der Filmbewertungsstelle Wiesbaden.

WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist der erste Kinofilm von Marcus H. Rosenmüller, seine zweite Kinoproduktion „Schwere Jungs“ ist bereits abgedreht. In Vorbereitung befinden sich neue Projekte für Film und Fernsehen, in den unterschiedlichsten Genres wie Komödie und Horrorfilm und alles was dazwischen liegt!

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CHRISTIAN LERCH
Co-Autor

Christian Lerch wurde 1966 in Wasserburg / Inn geboren. Nach seinem Abitur erhielt er eine Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Graz. Es folgten Theaterengagements am Staatstheater Braunschweig, Stadttheater Heilbronn, dem Münchner Volkstheater und den Münchner Kammerspielen, sowie am Bayerischen Staatsschauspiel, aktuell dort in „Servus Kabul“ und „Tänzerinnen + Drücker – TV Massaker“, beide unter der Regie von Franz Xaver Kroetz. Im Fernsehen konnte man Christian Lerch in zahlreichen Rollen in Serien wie „Café Meineid“ (Regie: Franz Xaver Bogner), „Der Bulle von Tölz“ (Regie: Jörg Grünler), „Soko 5113“ (Regie: Zbynek Cerven), „Rosenheim-Cops“ (Regie: Ulli Möller) und „München 7“ (Regie: Franz Xaver Bogner) sehen. Zu Christian Lerchs Kinorollen zählen u.a. 1996 „Ab nach Tibet!“ (Regie: Herbert Achternbusch), 1997 „Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter zur Paarungszeit“ (Regie: Marc Rothemund), „Obsession“ (Regie: Peter Sehr), „Picasso in München (Regie: Herbert Achternbusch), 2000 „Kurze Begegnung“ (Regie: Britta Sauer), 2001 „Der Atemkünstler“ (Regie: Marco Kreuzpaintner) und 2002 „Großglocknerliebe“ (Regie: Joe Duebell).

Christian Lerch ist außerdem Autor und Regisseur des Kurzfilms „Bulldog“ (1997), der auf dem Göteborg Filmfestival zu sehen war. Von 1999 bis 2002 arbeitete er als Drehbuchautor für die Fernsehserie „Café Meineid“.

Nach der Zusammenarbeit mit Marcus H. Rosenmüller bei WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT, sind weitere gemeinsame Drehbuch-Projekte in Planung.

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STEFAN BIEBL
Kameramann

Stefan Biebl begann 1989 seine Karriere als Material- und Kameraassistent. Außerdem arbeitet er bei zahlreichen renommierten Produktionen als Steadycam-Operator und hat bereits eine Vielzahl von Werbespots und Musikclips gedreht. Seit 1997 ist er u.a. bei folgenden Filmen als Kameramann tätig gewesen: 1997 „Die wilde Leni“ (Regie: Gerhard Hross), „Zuschauer“ (Regie: Reza Masahi), „Unsere Lieben“ (Regie: Ariane Homayounfar), 1998 „Drachenträume“ (Regie: Ariane Homayounfar), „MS Murder“ (Regie: Christine Wiegand), „Fahrerflucht“ (Regie: Saskia Jell), „Nur Schreiner machen Frauen glücklich“ (Regie: Marcus H. Rosenmüller), 1999 „Insomnia“ (Regie: Gerhard Hross), 2000 „Kümmel & Korn“ (Regie: Marcus H. Rosenmüller), „Unter Wasser“ (Regie: Gerhard Hross), 2001 „Sommergeschäfte“ (Regie: Stefan Betz), 2002 „Beyond the Limits“ (Regie: Olaf Ittenbach), 2003 „C’est la vie“ (Regie: Marcus H. Rosenmüller), 2004 „Poison“ (Regie: Olaf Ittenbach) und 2004 „Gefühl ist alles“ (Regie: Reinhard Schwabenitzky).

WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT ist die vierte Zusammenarbeit von Stefan Biebl mit Marcus H. Rosenmüller.
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GERD BAUMANN
Musik

Gerd Baumann, Jahrgang 1967, lebt in München.
Neben seiner Ausbildung u.a. am Münchner Gitarreninstitut, an der Grove School of Music, Los Angeles, sowie der U.C.L.A. (University of Los Angeles) hat Gerd Baumann schon sehr früh an einer Vielzahl eigener Projekte gearbeitet.
Von 1989-1991 war er musikalischer Leiter am Münchner Studiotheater, 1994 wurde sein erstes Streichquartett „Quartettsatz“ im Gasteig, München, uraufgeführt, 1997 die erste eigene Oper „NYX“ auf der 5. Münchener Biennale. Als Arrangeur und Produzent arbeitet er im Jahr 2000 an der Vertonung des Kinderbuches „Es lebte ein Kind auf den Bäumen“ von Jutta Richter und Konstantin Wecker, zudem komponierte und interpretierte Gerd Baumann zahlreiche Theatermusiken, u.a. „Ein Blick von der Brücke“ und „Die Weber“ an der Schauburg, München (Regie: Gil Mehmert), „Kleiner Mann, was nun?“ (Regie: Gil Mehmert) und „Lulu“ (Regie: Christian Stückl) am Münchner Volkstheater.
Seit 1997 ist Gerd Baumann der Produzent von Konstantin Wecker (es entstanden u.a. die CD´s: „Brecht“, 1998 mit dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet, „Liebeslieder“, „Vaterland“, „Am Flussufer“).
Baumann spielt als Gitarrist und Trompeter mit der Formation ENDERSROOM, sowie mit Jens Fischer-Rodrian als Gitarren-Duo PARADOZ.
Für die Musik zu dem Kinofilm „Aus der Tiefe des Raumes“ (Regie: Gil Mehmert) wurde Gerd Baumann für den Deutschen Filmpreis 2005 nominiert, außerdem komponierte er die Musik zu „Buenos Aires Story“, einem Dokumentarfilm von German Kral, „Silberdisteln“ von Udo Wachtveitl und den Roxy Film Produktionen „Der Mustervater“ (2003 / Regie: Dagmar Hirtz) und „Zivile Jungs“ (2005 / Regie: Matthias Lehmann). 2006 entstand die Filmmusik zu dem Kinofilm „ADRIFT“ (Regie: Hans Horn)

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ROXY FILM
Produktion

Die Roxy Film wurde in den fünfziger Jahren von Luggi Waldleitner in München gegründet. Nach seinem Tod 1998 ruhte sie fast drei Jahre. 2001 gründeten die heutigen Gesellschafter Dr. Andreas Richter, Annie Brunner und Ursula Woerner die Firma neu. Die drei Produzenten arbeiten in allen Bereichen der Filmproduktion von der Entwicklung bis zur Realisierung.

Dr. Andreas Richter, Jahrgang 1965, promovierter Diplomkaufmann mit fächerübergreifendem Abschluss in Soziologie und Psychologie.
Ab 1995 Assistent der Geschäftsleitung der Kirchgruppe bei Jan Mojto, 1997 – 2002 dort Leitung deutschsprachige Koproduktionen (z.B. „Der Tunnel“, „Gebrüder Sass“, „Das Jesus – Video“ ).
Seit Juni 1998 Geschäftsführer der Janusgruppe, seit 2003 geschäftsführender Gesellschafter.
Seit 2000 Geschäftsführer der Roxy Film. Seit 2003 geschäftsführender Gesellschafter.

Annie Brunner, Jahrgang 1969, studierte Germanistik und Theaterwissenschaften. Es folgten Bühnenbild- und Dramaturgieerfahrungen an verschiedenen Theatern, zwischen 1994 und 1997 selbständige Szenenbildnerin für Film und Fernsehen. Zwischen 1997 und 2001 im Bereich Deutsche Produktion der KirchMedia gemeinsam mit Andreas Richter für alle o.g. Projekte inhaltlich verantwortlich.
Seit 2001 ist Annie Brunner Geschäftsführerin der Roxy Film, seit 2003 gesch äftsführende Gesellschafterin.

Ursula Woerner, Jahrgang 1970. studierte Germanistik, Medienwissenschaft und Psychologie. Zwischen 1996 und 2000 Tätigkeiten im Bereich der internationalen Koproduktionen der KirchMedia. Im Jahr 2000 Head of Development der unabhängigen Münchner Produktionsfirma Hofmann und Voges.
Seit 2001 ist Ursula Woerner Geschäftsführerin der Roxy Film, seit 2003 geschäftsführende Gesellschafterin.

Bisher hat Roxy Film sich auf Fernsehprojekte konzentriert. In den letzten Jahren wurden insgesamt sechs TV-Filme realisiert. Darunter die viel beachtete Neuverfilmung von „Das Gespenst von Canterville“ (2005 / Regie: Isabel Kleefeld / Sat.1) mit Klaus J. Behrendt, Saskia Vester und Armin Rhode.
Für „Das Gespenst von Canterville“ erhielt die Roxyfilm eine Nominierung zum Deutschen Fernsehpreis 2005 und Isabel Kleefeld den Bayerischen Fernsehpreis 2005 f ür Regie.

Aktuell in Planung befindliche Projekte sind die ZDF-Komödie „Tango Tango“ unter der Regie von Thomas Kronthaler (Drehbeginn Sommer 2006), außerdem eine Neuverfilmung des Klassikers „Don Quichote“ (Drehbeginn: Herbst 2006) für Sat1, sowie 2007 die Fortsetzung der erfolgreichen Sat.1-Familienkomödie „Der Mustervater“ mit Walter Sittler, Claudia Michelsen u.v.a.

Mit WER FRÜHER STIRBT IST LÄNGER TOT realisierte die Roxy Film ihren ersten Kinofilm.

 

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